Historischer Vortrag: Aufbruch

Auswanderschiff 1849. Bild: Bundesarchiv, Bild 137-041316 / Unknown / CC-BY-SA 3.0

Auswanderschiff 1849. Bild: Bundesarchiv, Bild 137-041316 / Unknown / CC-BY-SA 3.0

Deutsche Emigranten auf dem Weg in die USA 1850. Foto: Gemeinfrei

Deutsche Emigranten auf dem Weg in die USA 1850. Foto: Gemeinfrei

Durlacher Auswanderer und Exilanten im 19. Jahrhundert. Der Freundeskreis Pfinzgaumuseum – Historischer Verein Durlach e.V. lädt zu seiner nächsten Veranstaltung ein am Dienstag, 6. Mai 2025, um 19.30 Uhr im Bürgersaal des Durlacher Rathauses.

Auswanderung war für viele Menschen im 19. Jahrhundert eine Hoffnung, ihre politische, wirtschaftliche und soziale Situation zu verbessern. Alleine in Baden wanderten Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 130.000 Menschen aus. In dieser Zeit fand sich auch eine große Zahl an Durlachern und Menschen aus Aue, die ihre Heimat in Baden verließen.

Die Gründe und Ursachen für diese Auswanderungswelle sind so spannend und interessant, dass sie im Rahmen dieses Vortrages einer größeren Interessentengruppe nahegebracht werden sollen.

Der Vortrag soll aufzeigen, warum Menschen auswanderten, welche Voraussetzungen erforderlich und welche Anforderungen zu erfüllen waren, um die Genehmigung zur Auswanderung zu erhalten. Dies wird sie unter anderem am Beispiel einer Durlacher Familie und deren Auswanderung nach Nordamerika verdeutlicht.

Die am Thema interessierten Zuhörer haben auch die Möglichkeit, anhand von Namenslisten von Durlacher und Auer Auswanderern nach eigenen Vorfahren zu forschen und Suchhinweise dazu zu erhalten.

Zur Referentin

Elke Oeder-Paiska, Diplompädagogin mit Schwerpunkt Familiengeschichte, Ahnenforschung, Heimatkunde/-Geschichte entstammt einer alteingesessenen Durlacher Familie. Sie hatte das Glück, als erstes Enkel- und Urenkelkind mit ihren Großeltern und ihrem Urgroßvater in einem Mehrgenerationenhaus aufzuwachsen, die ihr Geschichtsbewusstsein und ihre Familientradition gerne in abenteuerliche Geschichten verpackt an sie weitergaben. Bereits während ihres Studiums wuchs bei ihr das Interesse, die von Großeltern und Urgroßvater tradierten Informationen wissenschaftlich zu vertiefen und an geschichtsinteressierte Menschen weiterzugeben.

Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

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