Nicht wählen ist keine Option – aber wen soll man denn wählen?

Nicht wählen ist keine Option - aber wen soll man denn wählen? Grafik: pm

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Die Karlsruher Jugendorganisationen der Parteien haben den Kommunal-O-Mat zur Kommunalwahl 2024 in der Fächerstadt gestartet.

Abrufbar ist er über die Internetseite des Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe (siehe Links). Abgefragt werden beim Kommunal-O-Mat 32 Thesen zu vielen wichtigen Themen der Karlsruher Stadtpolitik. Unter anderem geht es um Fragen zum Klimaschutz, zu Räumen und Teilhabe für Jugendliche und um bezahlbaren Wohnraum. In der Entwicklung beteiligt waren neben Junger Union, Jungsozialisten, Grüner Jugend, Junge Liberale auch der Arbeitskreis Karlsruher Schülervertretender. Begleitet und unterstützt wird das Projekt vom Stadtjugendausschuss e. V.

Vor allem Erstwählende sind gefragt

Der Kommunal-O-Mat spricht vor allem Erstwählende an, aber auch alle anderen Wahlberechtigten, die die Haltungen und Meinungen der 15 Parteien und Wählervereinigungen, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 antreten werden, mit der jeweils eigenen abgleichen wollen. Entwickelt wurde der Kommunal-O-Mat nach dem Vorbild des „Wahl-O-Mat“ der Bundeszentrale für politische Bildung. Den Karlsruher Kommunal-O-Mat gibt es bereits seit der Kommunalwahl im Jahr 2014. Genutzt hatten ihn bisher über 35.000 Besucherinnen und Besucher. Es ist bereits die dritte Auflage.

Und so läufts ab

Die Nutzerinnen und Nutzer haben bei jeder These drei Antwortmöglichkeiten: sie können zustimmen, sich neutral verhalten oder der jeweiligen These nicht zustimmen. Bei jeder Frage kann zudem angegeben werden, ob die Aussage doppelt gewichtet werden soll. Auch das Überspringen einer These ist möglich. Hat man sich durch alle 32 Thesen geklickt, wird ein Ergebnis angezeigt. Dieses Ergebnis zeigt in Prozent an, inwieweit man mit dem Programm der Parteien und Wählervereinigungen übereinstimmt. Am Ende sind automatisch die Begründungen der einzelnen Listen zu lesen. „Der Kommunal-O-Mat stellt keine Wahlempfehlung dar“, betont stja-Vorsitzende Sarah Pich. „Aber er gibt Auskunft über die Haltungen der Parteien zu bestimmten Themen und Thesen“, ergänzt sie. „Wir haben sehr darauf geachtet, dass die Fragestellungen verständlich bleiben“, macht stja-Vorsitzender Marco Dawid deutlich. Beide hoffen nun, dass möglichst viele Menschen dieses Meinungsbildungsinstrument nutzen und so ein Beitrag dazu geleistet wird, dass das Interesse der Menschen für Kommunalpolitik wieder steigt.

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