Blick auf die Friedhöfe in Durlach und Aue

Bergfriedhof in Durlach. Foto: cg

Bergfriedhof in Durlach. Foto: cg

Im Jahresbericht der Abteilung Bürgerdienste ging es im Durlacher Ortschaftsrat am Mittwoch, 10. Januar 2024, auch um die Tätigkeit der Friedhofsverwaltung.

Neben Bestattungen, Trauerfeierlichkeiten und den damit zusammenhängenden Arbeiten, gehören auch Pflege und Unterhaltung aller gärtnerischen Anlagen der Friedhöfe Durlach und Aue zum Aufgabenfeld, informierte Abteilungsleiterin Silvia Stehli: Die Mitarbeiter pflegen Grünanlagen, kümmern sich um Pflege und Pflanzung von Bäumen, bepflanzen Blumenrabatte, kümmern sich um Kriegerfelder und städtische Pflegegräber auf beiden Friedhöfen, warten die erforderlichen Geräte und Maschinen, reinigen dazu Gebäude, Kapellen, Brunnen.

Der Aufgabenschwerpunkt auf den Durlacher Friedhöfen verschiebe sich zwar saisonal, doch durch die klimatische Entwicklung habe das Gießen der Anlagen eine größere Bedeutung, die aber nicht immer ausreicht. Die Situation für die Gehölze auf den Friedhöfen sei angespannt: Trotz des regelmäßigen Einsatzes sterben viele Pflanzen, informierte die Abteilungsleiterin. Zudem seien nicht alle Pflanzen mehr geeignet: „Wir müssen künftig manche Baumarten bei der Nachpflanzung weglassen.“

Noch kein Platzproblem

2023 wurden auf den Durlacher Friedhöfen (bis 30.11.2023) 231 Beisetzungen durchgeführt, knapp 27 Prozent davon (62) waren Erdbestattungen, „ein relativ hoher Wert zu andern Friedhöfen in der Stadt“, so Stehli. Hintergrund: Erdbestattungen erfordern einen höheren zeitlichen Aufwand, ob durch Vorbereitung, Grabaushub, eigentliche Beisetzung oder Grabschließung. Etwa gleichbleibend hoch ist die Zahl der Urnenbestattungen. Trotzdem gebe es in Durlach noch kein Platzproblem auf den Friedhöfen, informierte Stehli auf Nachfrage der Ortschaftsräte.

Man beobachte die Entwicklung, zudem sei ein Ersatzgebiet in Aue vorhanden, auch habe sich die freie Friedhofswahl bewährt und bei der großen Fläche des Bergfriedhofs sei kein Problem erkennbar. Der aktuelle Trend gehe übrigens zu Gräbern mit einem geringen Pflegeaufwand.

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