Architekturspaziergang zur Sonderausstellung „Karlsruhe hat Pläne“

Treffpunkt für den Architekturspaziergang ist der Torbogen am Kaiserplatz. Foto: Stadtarchiv Karlsruhe

Treffpunkt für den Architekturspaziergang ist der Torbogen am Kaiserplatz. Foto: Stadtarchiv Karlsruhe

Am 18. August 2024 geht es in der Innenstadt-West auf architektonische Zeitreise.

Wer durch die Stadt flaniert, dem begegnet ein Mix an Architekturstilen – vom Klassizismus über den Jugendstil bis hin zu modernen Bauten. Doch wie sah die Stadt in der Vergangenheit aus?

Am Sonntag, 18. August, um 11 Uhr nimmt Dr. Gerhard Kabierske Interessierte mit auf seinen Architekturspaziergang „Vom Jugendstilhaus bis zum kommunalen Kino“ und stellt dabei außergewöhnliche Gebäude und ihre Baugeschichte vor. Der Treffpunkt ist das Eingangstor der Villenkolonie Stephanienstraße 94-96 gegenüber dem Kaiserplatz. Der Spaziergang dauert circa anderthalb Stunden und findet auch bei Regen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme am Spaziergang ist kostenlos.

Sonderausstellung im Stadtmuseum

Der Architekturspaziergang findet im Rahmen der Sonderausstellung „Karlsruhe hat Pläne! Schatzkammer Bauakte“ statt. Das Stadtarchiv Karlsruhe und das Stadtmuseum nehmen darin die Besucherinnen und Besucher bis 2. Februar 2025 auf eine Zeitreise in die architektonische Vergangenheit der Fächerstadt mit.

Die Sonderausstellung präsentiert eine breite Auswahl ästhetisch hochwertiger, teilweise handkolorierter Architekturpläne aus historischen Bauakten. Die papiernen Zeitzeugen vermitteln einen Eindruck des früheren Erscheinungsbildes der Fächerstadt. Die Ausstellung ermöglicht Vergleiche von früher mit heute, zeigt die unterschiedliche Nutzung von Gebäuden über die Jahrzehnte hinweg und erzählt die persönlichen Geschichten der Hausbewohner. Ein Ausblick thematisiert die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und den Wiederaufbau Karlsruhes.

Neben Originalplänen und historischen Fotografien zu Wohn- und Geschäftshäusern, Villen, öffentlichen Gebäuden, Handwerksbetrieben oder Fabriken regen Modelle und multimediale Angebote dazu an, mehr über die wechselhafte Architekturgeschichte der Fächerstadt zu erfahren.

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