Wirtschaftsvereinigung „DurlacherLeben“ äußert Kritik am geplanten Verkehrskonzept in Durlach

Durlacher Altstadtring im Bereich der Zunftstraße. Foto: cg

Durlacher Altstadtring im Bereich der Zunftstraße. Foto: cg

Unlängst fand in der Durlacher Karlsburg eine Informationsveranstaltung zur Fortschreibung des Verkehrskonzepts in der Durlacher Altstadt statt (siehe „Artikel zum Thema“).

Dabei soll, so die präsentierten Planungen, über die der Durlacher Ortschaftsrat aber erst noch abstimmen muss, die aktuelle Fußgängerzone in beiden Richtungen – bis zur Karlsburg- und bis zur Seboldstraße – verlängert werden. Auch die Marstallstraße zwischen Pfinztal- und Prinzessenstraße würde dabei als Fußgängerzone ausgewiesen. Mit der Folge, dass die Querstraßen dann teilweise in Sackgassen ohne Wendemöglichkeit umgewandelt werden. „Durch den Wegfall einiger Kurzzeitparkplätze im Altstadtring würde sich die Parksituation für Kunden aus dem Umland oder mobilitätseingeschränkte Menschen, die mit dem Auto zum Einkaufen nach Durlach kommen, deutlich verschärfen“, moniert die Wirtschaftsvereinigung „DurlacherLeben“. Dies werde besonders von Gewerbetreibenden kritisch gesehen.

Der Vorstand der Wirtschaftsvereinigung sieht den Erhalt von Durlach als Einkaufsziel mit einem vielfältigen Angebot skeptisch, wenn das Verkehrskonzept in der geplanten Weise umgesetzt wird. Schon im März war die Wirtschaftsvereinigung bei einem Workshop mit den Planern dabei, hat bereits dort Bedenken zur Auswirkung auf die Geschäftswelt vorgetragen. „Diese wurden nicht in die Planung miteinbezogen“, moniert die Wirtschaftsvereinigung. „Auch fehlt die Wirtschaftsförderung in diesem Planungsgremium.“

Der Vorstand der Wirtschaftsvereinigung hätte sich bei einem solch sensiblen Thema von Anfang an mehr Transparenz und einen direkten Austausch mit direkt betroffenen Gruppen wie Anwohnern, Einzelhändler, Dienstleister, Gastronomie oder Marktbeschicker gewünscht. „Nun bleibt kaum noch Möglichkeit, auf die Entwicklung Einfluss zu nehmen“, so die deutliche Kritik der Wirtschaftsvereinigung, denn Geschäftswelt und Durlacher würden so gewissermaßen vor vollendete Tatsachen gestellt. „Die so vorgestellte Version kann von Durlacherleben nicht unterstützt werden“, so die Ansage der Wirtschaftsvereinigung.

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