Geisellage in Karlsruher Apotheke

Polizei Karlsruhe. Foto: cg

Polizei Karlsruhe. Foto: cg

Aufgrund einer mutmaßlichen Geisellage in einer Apotheke in der Ettlinger Straße in Karlsruhe sind aktuell verstärkt Kräfte im Einsatz.

Wegen der derzeit unklaren Gefährdungslage ist der Bereich weiträumig abgesperrt. Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung besteht nach derzeitiger Lagebeurteilung nicht. Dennoch wird die Bevölkerung gebeten, den Aufenthalt im Einsatzraum zu meiden und den Anweisungen der Polizeikräfte unbedingt Folge zu leisten.

Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der Absperrmaßnahmen derzeit nicht nach Hause können, haben die Möglichkeit, in die Nebeniusschule in der Nebeniusstraße 22 zu gehen.

Aktualisierung (20.14 Uhr)

Geiseln unverletzt

Derzeit laufen im Bereich Ettlinger Straße in der Karlsruher Südweststadt umfangreiche Einsatzmaßnahmen der Polizei im Zusammenhang mit einer Geiselnahme in einer Apotheke. Nach derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen wurden mehrere Personen in der Apotheke als Geiseln genommen. Sie sollen unverletzt sein. Eine Gefährdung für die Bevölkerung besteht nach aktueller polizeilicher Lagebeurteilung nicht.

Die Polizei bittet darum, den Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort unbedingt Folge zu leisten und außerhalb des abgesperrten Bereichs zu bleiben.

Aktualisierung (21.35 Uhr)

Spezialeinheit nimmt Geiselnehmer fest

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:

Um 21.10 Uhr wurde die Apotheke von einer Spezialeinheit der Polizei betreten. Dabei wurde ein männlicher Tatverdächtiger festgenommen. Das Gebäude wird derzeit durchsucht. Nach vorläufigen Erkenntnissen wurden im Rahmen der Einsatzmaßnahmen keine Personen verletzt.

Aktualisierung (0.10 Uhr)

Polizei beendet Geisellage in Karlsruher Apotheke ohne Verletzte

Seit den Nachmittagsstunden waren in der Karlsruher Innenstadt zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst zur Bewältigung einer Geiselnahme im Einsatz. Kurz nach 21.00 Uhr konnte die Lage von einer Spezialeinheit ohne Verletzte beendet werden. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Ab 16.23 Uhr gingen bei der Polizei Notrufe zu einer laufenden Geiselnahme in einer Apotheke in der Ettlinger Straße in Karlsruhe ein. Bereits um 16.25 Uhr trafen die ersten Einsatzkräfte der Polizei am Tatort ein. Im weiteren Verlauf des Einsatzes erfolgten mehrere Kontaktaufnahmen und Verhandlungsversuche mit dem Tatverdächtigen. Um 21.10 Uhr drang eine Spezialeinheit in die Apotheke ein und nahm den mutmaßlichen Geiselnehmer fest. Nach vorläufigen Erkenntnissen wurden im Rahmen der Einsatzmaßnahmen keine Personen verletzt.

Die Polizei durchsuchte nach dem Zugriff das gesamte Gebäude, in dem sich die Apotheke befindet, nach möglichen weiteren Tatverdächtigen und auch Geiseln. Nach Abschluss dieser Maßnahmen gehen Staatsanwaltschaft und Polizei im Rahmen ihrer Ermittlungen nun unter anderem der Frage nach, inwieweit es sich bei einer der insgesamt 11 Geiseln womöglich auch um eine Mittäterin des Festgenommen handeln könnte.

Der 20-jährige, deutsche Beschuldigte ist polizeibekannt und gelangte in der Vergangenheit unter anderem wegen Delikten der Gewalt-, Eigentums- und Allgemeinkriminalität zu Strafanzeigen.

Die Hintergründe der Tat und insbesondere auch die Motivlage des Festgenommenen sind nun Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Ergänzung (12. März 2023)

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde der 20-jährige Tatverdächtige, der am Freitagabend in einer Karlsruher Apotheke festgenommen worden war, am Samstag dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen des Vorwurfs der Geiselnahme erließ. Der Beschuldigte soll drei Personen unter Vorhalt einer geladenen Schreckschusswaffe aus dem Verkaufsraum in einen Nebenraum der Apotheke beordert und dort festgehalten haben. Weitere acht Personen befanden sich im hinteren Bereich der Apotheke.

Staatsanwaltschaft und Polizei gehen nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass der Verdächtige alleine gehandelt hat. Bei seiner Festnahme stellte die Polizei eine Schreckschusspistole sicher. Für die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Karlsruhe eine zehnköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet.

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