Die erste Vorsitzende Monika Haug freute sich dennoch, dreißig Mitglieder begrüßen zu können. Sie trug zu Anfang der Versammlung ihren Jahresbericht vor, in dem sie u.a. auch vom Planfeststellungsbeschluss zum barrierefreien Ausbau des Gleis 11 und 12 des Durlacher Bahnhofs berichtete. Bei diesem Bauvorhaben wird auch ein Übergang über die alte B10 gebaut, der mit dem Öffnen der Lärmschutzwand den Untermühlern endlich einen barrierefreien Zugang zum Bahnhof ermöglichen würde. Bei der Bürgerfragestunde im Ortschaftsrat hatte sie nach dem Baubeginn gefragt und jetzt die Antwort erhalten, dass damit frühestens 2025 begonnen würde, vorbehaltlich der Finanzierung – eine Antwort, die allgemeine Fassungslosigkeit hervorrief.
Tauschhütte
Für ihre Tauschhütte bekomme die Bürgergemeinschaft viel Lob und sie wird gut genutzt. Allerdings ist es für die Engagierten teilweise eine große Belastung, weil Vieles nicht mehr benutzt werden kann. Schmutzige oder zerrissene Kleidung hat darin allerdings nichts verloren, muss aber immer wieder aussortiert und entsorgt werden – das macht die ehrenamtzliche Arbeit an diesem Projekt sehr anstrengend.
Vorstand entlastet
Kassier Viktor Mathis trug seinen Kassenbericht vor und Udo Weinbrecht als Kassenprüfer bestätigte die ordnungsgemäße Kassenführung. Robert Emig beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die vollständig erfolgte.
Fernwärme in den Siedlungen?
Haug berichtete, dass ein Antrag eingegangen sei, über das Thema Fernwärme zu diskutieren, ob bei den Bewohnern der Untermühl- und Dornwaldsiedlung Interesse an einem Fernwärme-Anschluss bestehen würde. Der Grundtenor der folgenden Diskussion zu diesem Thema war überaus positiv. Die Vorsitzende gab zu bedenken, dass ein Anschluss vermutlich noch in weiter Ferne liegt, obwohl das dm-Dialogicum bereits angeschlossen ist.
Nach den formellen Punkten gab es dann Heiteres und Nachdenkliches auf die Ohren, vorgetragen von Volker Ebendt, selbstredend in „Muttersproch“.
Bahnbaustelle neben der Mastweide
Beim letzten Tagesordnungspunkt erklärte die zweite Vorsitzende Barbara Parr die Bahnbaustelle, die sich unter der Autobahnbrücke neben der Mastweide befindet. Die alten Stahlbrücken sind in einem so schlechten Zustand, dass sie nicht mehr saniert werden können (der detaillierte Bericht ist bei der Vostandschaft erfragbar). Parr verdeutlichte die Baumaßnahmen mit einem eigens kreierten Model aus Holz (siehe Bild). „Eine große Herausforderung an die Verantwortlichen ist die Lage der Baustelle unter der Autobahn neben deren Fundamenten“, war Parr wichtig deutlich zu machen. Baubeginn ist im Oktober 2023. Ab dann kann der Autoverkehr im Mastweidenweg eingeschränkt sein, Radfahrer werden diese Baustelle nach Aussage der Bahnprojektleitung immer passieren können.















