Ein letztes „Dorlach, Helau!“ vor dem Liebesbrunnen

Schlüsselübergabe zurück ans Stadtamt Durlach. Foto: om

OKDF-Präsident Torsten Holzwarth (2.v.l.) und sein Vize Dominik Pirogow (2.v.r.) gaben am Dienstagabend den Rathausschlüssel an den Stellv. Ortsvorsteher Martin Pötzsche (r.) und an Thomas Rößler (l.), Stellv. Stadtamtsleiter im Durlacher Rathaus, zurück. Foto: om

Durlach verabschiedete sich am Dienstagabend mit der Fastnachtsbeerdigung von der närrischen Zeit.

Gute Stimmung bei den teilnehmenden Gruppen und entlang der neuen Strecke beim Umzug in Durlach und auch in Karlsruhe – Ettlinger Straße, Karlstraße, Kaiserstraße, Marktplatz. „Dazu das gute Wetter“, freute sich auch der Präsident des Organisationskomitees Durlacher Fastnacht (OKDF) Torsten Holzwarth, Vizepräsident der KaGe Blau-Weiss Durlach, der natürlich beim Umzug in der „Tochter“ Karlsruhe dabei war. „Es hat bei uns in Durlach ja schon angefangen – und hier passt es dann mit dem strahlenden Sonnenschein“ – und setzt mit einem Grinsen hinzu: „Die Änderung der Strecke haben sie ja in Durlach abgeschaut – aber mit diesem Kaiserwetter hat es sich die ‚Tochter‘ auch absolut verdient!“

Anstrengend und kräftezehrend

Dass die gesamte Kampagne nun vorbei ist, darüber ist Holzwarth dann doch etwas froh, aber die gesamte Organisation habe sich trotz des großen Aufwands in diesem Jahr rentiert. „Sicher ist es anstrengend und kräftezehrend, man braucht viel Urlaub und gute Partner, um das alles auch stemmen zu können. Aber solch ein Umzug wie auch am Sonntag in Durlach mit den vielen fröhlichen und feiernden Besuchern, das entschädigt dann doch.“

„Nachschlag“ in Durlach

In Karlsruhe gab es nach dem Umzug seit vielen Jahren wieder den gut besuchten närrischen „Kehraus“ auf dem Marktplatz – mit Rückgabe des Rathausschlüssel an Oberbürgermeister Frank Mentrup. In Durlach gab es am Dienstagabend noch die Fastnachtsbeerdigung vor dem Liebesbrunnen am Marktplatz, „wir ziehen mit Fackeln im Trauermarsch durch Durlach, stecken danach die Fastnacht in Brand.“

Gerade das letzte Fastnachtswochenende sei dann doch „pickepacke vollgepackt gewesen“, gab der OKDF-Präsident in seinem zufriedenen Resümee zu: „Termine ohne Ende, aber als Vollblut-Fastnachter muss man das eben ertragen – aber nach zwei, drei Tagen kommt man dann wieder etwas zur Ruhe, steigt dann wieder ins Alltagsleben ein.“

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