Ausgezeichnete Stände beim Karlsruher Christkindlesmarkt – die schönsten Stände wurden prämiert

Auch das „Thüringer Häusle“ der Familie Lindig wurde ausgezeichnet. Die Freude war groß! Fotos: cg

Auch das „Thüringer Häusle“ der Familie Lindig wurde ausgezeichnet. Die Freude war groß! Fotos: cg

Ob Innen- und Außendekoration, Sortiment, Kundenfreundlichkeit, Eindruck, Ausstrahlung oder Sonderpunkte für prägende Investitionen: Genauer schaute auch in diesem Jahr eine Jury – elf Personen aus Politik, Medien, Verwaltung und Bürgern – auf die Stände des Karlsruher Christkindlesmarkt, vergab dabei Punkte in den einzelnen Kategorien.

Erkennbar war dabei das anhaltend hohe Niveau des Karlsruher Christkindlesmarkts. Natürlich sind nicht alle Stände miteinander eins zu eins vergleichbar, das liegt schon alleine am unterschiedlichen Angebot: Ein Gastro-Stand kann bei der Deko im Innenbereich eben auch nicht so agieren wie zum Beispiel ein Kerzen-Stand. Deshalb wird auch in unterschiedlichen Kategorien – „Ausschank, Imbiss & Süßwaren“ und „Warenverkauf und Kunsthandwerk“– gewertet.

Tenor der Jury: „Das Niveau ist in den vergangenen Jahren erkennbar weiter angestiegen, viele Standbetreiber geben sich Jahr für Jahr richtig Mühe.“ Das merkt man an der Liebe zum Detail; zum Beispiel an passenden Lichtfarben, an farbig stimmigen Dekorationen, der Präsentation oder an natürlichen Materialien. Als Anerkennung für das Engagement wurden am Freitag an die Ausgezeichneten Urkunden von Erster Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz übergeben.

Kategorie „Ausschank, Imbiss & Süßwaren“

Platz 1: Kofflers Hüttenzauber

Der große Aufwand, der am Stand mit der Nummer 12 auf dem Friedrichsplatz schon beim Aufbau betrieben wird, ist sichtbar: Es wird ein märchenhaftes Ambiente mit viel Liebe zum Detail geschaffen, erkennbar an der Dachdeko. Übrigens ist Chef Michael Koffler mit seinem Team rund 14 Tage dafür im Vorfeld des Christkindlesmarkts beschäftigt.

Platz 2: Thüringer Häusle

Viele kleine und große Wichtel des Traditionsstands sitzen auf dem Dach des Stands mit der Nummer 45 auf dem Marktplatz und beobachten Besucher aus luftiger Höhe. Die Winterlandschaft mit schneebepuderten Tannenbäumen und Birkenrinden runden das stimmige Bild ab, das auch durch Rot- und Grüntöne die Herzen der Weihnachtsliebhaber höherschlagen lassen.

Platz 3: Glühweinpyramide trifft Glockenturm

Der Stand mit der Nummer 54 ist mittlerweile durchaus als Wahrzeichen des Karlsruher Christkindlesmarktes. Dabei ist die Glühweinpyramide im Zusammenspiel mit dem Glockenturm zu sehen. Die harmonische Optik der Pyramide mit der guten Aussicht schafft dazu eine besondere weihnachtliche Kulisse.

Kategorie „Warenverkauf und Kunsthandwerk“

Platz 1: Käthe Wohlfahrt

Der Stand (Nummer 39 auf dem Marktplatz) ist eine Bereicherung des weihnachtlichen Angebots auf dem Christkindlesmarkt – mit traditionellem Sortiment, passender Deko, ob Nussknacker oder filigrane Figürchen, weihnachtlichen Accessoires sowie einer entsprechenden Präsenz.

Platz 2: Spiel und Kunst

Ob Holzengel, Geschnitztes, Krippen: Der Stand (Nummer 23) rückt seine Naturprodukte für besondere Gestaltungsmöglichkeiten gekonnt in den Fokus, passt die Deko dazu bestens an.

Platz 3: Thaler Kerzen

Kerzen nach Farben und Großen sortiert sind der Blickfang im Stand (Nummer 1). Kerzen als Lichtbringer in dieser Jahreszeit sind zugleich Ware wie auch Deko – rücken so das Produkt in den Fokus des auch mit natürlichen Materialien dekorierten Stands.

Außerdem verlieh die Stadt Karlsruhe durch Erste Bürgermeisterin Luczak-Schwarz in diesem Jahr auch erstmals einen Preis für nachhaltiges Engagement – an „Apinima“. Der Stand (Nummer 29) präsentiert unter anderem duftende Seifen und Shampoos, komplett plastikfrei in Deutschland produziert und ohne Plastikverpackung, so dass die Produkte restlos verwertbar sind. Dazu werden auch Bienenwachstücher angeboten, die problemlos als nachhaltige Alternative zu Klarsicht- und Alufolien über hundert Mal verwendet werden können.

Seit Jahren wird von den Beschickern in Karlsruhe gezeigt, dass auch Großveranstaltungen wie der Christkindlesmarkt nachhaltig sein können – ob durch Mehrweggeschirr, fair produzierte Waren, Vermeidung von Plastik, Konzentration auf saisonale Produkte, Auswahl der eingesetzten Materialien oder dass das nicht verkaufte Essen bei Marktschluss an Tafeln oder an Bauernhöfe gespendet wird.

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