Weniger Leerstand: es tut sich was in der Pfinztalstraße

Neues Einkaufs- und Gastronomieangebot in der Pfinztalstraße. Foto: cg

Neues Einkaufs- und Gastronomieangebot in der Pfinztalstraße. Foto: cg

Nach langem Leerstand gibt es Positives aus der Durlacher Altstadt zu vermelden. Zwei weitere, zwischen Friedrichschule und Marktplatz gelegene Geschäftsräume sind wieder mit Leben erfüllt.

Bereits am vergangenen Wochenende nahmen viele Besucher des Verkaufsoffenen Sonntags das neue kulinarische Angebot in der Pfinztalstraße wahr. Statt Cocktails werden nun im ehemaligen „El Habanero“ Currywurst und Pommes gereicht. Mit „Curry72“ hat Gastronom Gentjan Lika hier eine weitere Lücke geschlossen, lädt mit schönen Sitzgelegenheiten im Außenbereich und einem rundum erneuerten Innenbereich zum Imbiss ein – dieser kann auf Wunsch auch extra-scharf ausfallen. Lika ist kein Unbekannter in Durlach. Das „La Scala“ am Schlossplatz betreibt er ebenfalls.

Nebenan im ehemaligen Schuhgeschäft „Dielmann“ sind die Vorbereitungen für Samstag im vollen Gange. Letzte Handgriffe werden erledigt, bevor das „taschenreich“ neu eröffnen wird. Viele kennen das Fachgeschäft für Taschen, Koffer und Accessoires bereits von seinem vorherigen Standort nur wenige Meter auf der Pfinztalstraße entfernt. Zukünftig werden die Durlacher Filiale und die Karlsruher Filiale („Gepäckraum“, Kaiserstraße) in den neuen, großzügigen Geschäftsräumen vereint sein. Und auch das Angebot wird sich erweitern.

Inhabergeführte Geschäfte gut für Durlach

„Ich bin sehr froh über diese positive Entwicklung“, freut sich Ortsvorsteherin Alexandra Ries. Der stationäre Einzelhandel habe es schwer. „Wir können als Stadtverwaltung für jeden dankbar sein, der sich für den Handel vor Ort engagiert“, betont Ries. Wieder hätten sich Inhaber getraut, zu investieren und damit den Standort Durlach lebendig zu halten. Gleichzeitig würde es aber auch an uns Durlachern liegen, dies wertzuschätzen und durch das eigene Einkaufsverhalten zu unterstützen.

Auch Daniel Jeftic als stellvertretender Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung DurlacherLeben hat lobende Worte. In diesen schwierigen Zeiten ein solch großes Objekt wiederzubeleben, sei bemerkenswert. Einkaufserlebnis und Qualität seien elementar, um den Fachhandel – auch in Durlach – attraktiver zu gestalten.

Mit zwei weiteren inhabergeführten Geschäften ist man damit auf einem guten Weg. Bleibt zu hoffen, dass weitere Leerstände wie beispielsweise am Schlossplatz oder im früheren „Adler“ ebenfalls eine gute Entwicklung nehmen werden. Leicht wird es mit der aktuellen Wirtschaftslage nicht.

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