Kürzere Wartezeiten: Studierende sollen ganze Vorverkaufswoche für 9-Euro-Ticket nutzen

Das 9-Euro-Ticket ist Bestandteil eines vom Bund beschlossenen Entlastungspakets angesichts steigender Energiepreise. Foto: cg

Das 9-Euro-Ticket ist Bestandteil eines vom Bund beschlossenen Entlastungspakets angesichts steigender Energiepreise. Foto: cg

Kundenströme entzerren: Der KVV beginnt nächste Woche mit dem Vorverkauf des 9-Euro-Tickets in seinen Kundenzentren (siehe Artikel zum Thema). Da aufgrund des attraktiven Angebots mit einer sehr hohen Nachfrage zu rechnen ist, bittet der Verkehrsverbund alle Studierende, die ihre Studikarte im Barverkauf erworben haben, für die Rückerstattung und Abholung des 9-Euro-Tickets vor Ort die gesamte Vorverkaufswoche für den Gang ins Kundenzentrum zu nutzen und Zeit einzuplanen.

Die Studikarte wird nicht im Abonnement bezogen und gilt daher nicht automatisch als 9-Euro-Ticket. Alle Besitzerinnen und Besitzer einer Studikarte erhalten beim Gang ins Kundenzentrum eine Rückerstattung und eine zusätzliche Karte, mit der sie dann deutschlandweit den Nahverkehr nutzen können.

„Der KVV hat mit einer großen Kraftanstrengung zahlreiche Vertriebswege für den Verkauf dieses Tickets geschaffen. Wir bieten deutlich mehr Vertriebswege an, als ursprünglich vom Bund vorgesehen. Um Kundenströme zu entzerren und Wartezeiten zu verkürzen, bitten wir alle Studierende der Karlsruher Hochschulen, nicht gleich nur an den ersten Tagen unser Kundenzentrum an der Durlacher Allee aufzusuchen“, sagt Benjamin Bock, Mitglied der KVV-Geschäftsleitung. „Kundenströme, die sich über die ganze Woche hinweg verteilen, können von unserem Service-Personal – zum Wohl aller Kundinnen und Kunden – besser und schneller abgewickelt werden“, so Bock weiter. Das Kundenzentrum an der Durlacher Allee steht in diesem Zusammenhang ganz besonders im Fokus – denn alle Besitzer einer Studikarte können nur in diesem Kundenzentrum eine Rückerstattung in Form von Bargeld erhalten.

Vor Ort läuft das Rückerstattungsverfahren unkompliziert ab

Die Studierenden erhalten im Kundenzentrum den gesamten Differenzbetrag für den gesamten Geltungszeitraum des 9-Euro-Tickets zu 9 Euro bar einmalig ausgezahlt und bekommen direkt vor Ort einmalig ein 9-Euro-Ticket ausgehändigt. Der KVV bittet alle Besitzer einer Studikarte, nicht bereits vor der Rückerstattung selbst ein 9-Euro-Ticket an anderer Stelle zu erwerben, da dies den Vorgang der Rückerstattung komplizierter macht.

Weitere Informationen

Für Studikarten, die bar gekauft wurden, liegen dem KVV keine Kontodaten der Nutzer vor. Studikartenbesitzer müssen mit ihrer Fahrkarte in das KVV-Kundenzentrum in Karlsruhe (Durlacher Allee 71 / Haltestelle Tullastraße/Schlachthof) kommen und erhalten dort eine anteilige Rückzahlung von 22,07 Euro pro Monat ihres bereits bezahlten Ticketpreises für die Monate Juni, Juli und August bis auf einen Rest von 3 mal 9 = 27 Euro in bar. Das Kundenzentrum ist von Montag bis Freitag jeweils von 8 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Studikartenbesitzer, die ihr Ticket online im KVV-Webshop oder im Webshop der Deutschen Bahn gekauft haben, müssen auch den Antrag zur Rückerstattung des bereits gezahlten Geldes online stellen. Das ist ab dem 23. Mai über die Website des KVV möglich. Anträge können bis 15. September gestellt werden. Der Betrag wird den Antragsstellern innerhalb der nächsten zehn Wochen auf das angegebene Konto durch die Stadt Karlsruhe überwiesen.

Aktuelle TOP-Themen auf Durlacher.de

Polizei Karlsruhe. Foto: cg

Unfallflucht in Durlach: Radfahrerin verletzt – Polizei sucht Zeugen

Am Dienstag (19. Mai 2026) gegen 14 Uhr kam es in der Weiherstraße in Durlach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Radfahrerin.

mehr
Der Innenraum des Brunnenhauses in der Badener Straße wurde saniert. Hier der Zustand zuvor (2022) bei einer Führung mit Thomas Dueck, Leiter Hochbau und Gebäudewirtschaft beim Stadtamt. Foto: cg

Mehr Aufgaben, weniger Spielraum: Durlachs Gebäudewirtschaft vor wachsenden Herausforderungen

Den jährlichen Bericht der Abteilung Hochbau und Gebäudewirtschaft für Durlach gab es unlängst im Ortschaftsrat.

mehr
Die neuen Stelen sollen auf die Zugehörigkeit zum Naturpark aufmerksam machen. Foto: sta

Neue Ortseingangsstelen in Durlach, Stupferich und Wettersbach eingeweiht

In den Stadtteilen Durlach, Stupferich und Wettersbach wurden am Donnerstag, 7. Mai 2026, insgesamt fünf neue Ortseingangsstelen feierlich eingeweiht.

mehr

Neue Galerien

Weitere Fotos und Videos aus Durlach und Umgebung: Alle Galerien