Artenvielfalt in Karlsruhe erhalten – Biodiversitätskonzept geht in Umsetzung

Artenvielfalt durch extensive Bewirtschaftung städtischer Wiesen wie hier an der Pfinz. Foto: cg

Artenvielfalt durch extensive Bewirtschaftung städtischer Wiesen wie hier an der Pfinz. Foto: cg

Typische Tier- und Pflanzenarten in und um Karlsruhe stehen 2022 im Fokus des Karlsruher Netzwerks für Natur- und Umweltbildung (NUB). Bei ihrem Projekt im Rahmen des Korridorthemas „Grüne Stadt Karlsruhe“ bringen die Akteure das 2021 vom Gemeinderat verabschiedete Biodiversitätskonzept in die Umsetzung.

Denn aufgrund der geographischen Lage treffen im Stadtgebiet mehrere Naturräume aufeinander, wodurch eine besonders hohe biologische Vielfalt entsteht. Aktuelle Studien zeigen gleichzeitig, dass das Wissen über heimische Pflanzen und Tiere immer mehr zurückgeht und auch häufige Arten oft nicht mehr erkannt werden. Im Karlsruher Umland gibt es zudem viele Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht sind. Gerade die gefährdeten Arten kommen in der Natur besonders selten vor und sind deshalb vergleichsweise unbekannt. Das kann weitere fatale Folgen für den Natur- und Artenschutz und damit für die Biodiversität haben. So sind gute Kenntnisse eine wichtige Grundlage dafür, biologische Vielfalt wahrzunehmen und zu schützen.

Mehr Wissen generieren

Ziel des Netzwerkes für Natur- und Umweltbildung ist es daher, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer dank neuer Formate und Konzepte die Artenvielfalt in der Stadt und im Umland besser kennenlernen und deren Lebensweise verstehen. Zum Beispiel indem sie der Frage nachgehen, wie sich Hummeln, Schmetterlinge und Co. wohlfühlen.

Hierfür gibt es Veranstaltungen für Familien, Vorschulen und Schulen, Exkursionen für Erwachsene sowie Fortbildungsangebote speziell für Lehrkräfte sowie Betreuerinnen und Betreuer in Kindertageseinrichtungen.

Weitere Informationen

Mehr Informationen online (siehe Links) oder per E-Mail an nubnetzwerk(at)karlsruhe.de.

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