Bund passt Impfstatus bei Johnson & Johnson an

In Karlsruhe gibt es dafür derzeit ausreichend Impftermine, die auch kurzfristig wahrgenommen werden können. Foto: cg

In Karlsruhe gibt es dafür derzeit ausreichend Impftermine, die auch kurzfristig wahrgenommen werden können. Foto: cg

Der Bund hat die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung angepasst. Personen, die mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden, brauchen nun eine weitere Impfung für die Grundimmunisierung.

Am Wochenende hat der Bund kurzfristig die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) angepasst, die ab sofort gilt.

In diesem Zusammenhang hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die Kriterien für den Impfstatus von Personen geändert, die mit dem Impfstoff Janssen (Johnson & Johnson) geimpft wurden. Bei Johnson & Johnson reicht eine Einzelimpfung für die Grundimmunisierung nicht mehr aus. Es braucht eine zweite Impfung, idealerweise mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer bzw. Moderna), damit der vollständige Impfschutz vorliegt.

Die Neuregelung des Bundes führt auch dazu, dass Personen, die nach der ersten Impfung mit Johnson & Johnson eine zweite Impfung erhalten haben, rechtlich nicht länger als „geboostert“ gelten. Sie müssen deshalb in Bereichen, in denen die 2G+ Regel gilt, für den Zutritt einen Test vorweisen.

Dritte Impfung für Booster notwendig

Alle Betroffenen, die bereits eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten haben, sollten nun drei Monate später eine Auffrischungsimpfung durchführen. Bis zum Erhalt dieser dritten Impfung unterliegen alle Betroffenen der Testpflicht bei 2G-Plus. Hierbei handelt es sich um bundesrechtliche Regelungen, die ggfs. durch den Bund kurzfristig geändert werden.

Weitere Informationen

Wer gilt in Baden-Württemberg als „geboostert“?

  • Personen, die dreifach geimpft sind.
  • Erst vor kurzem geimpfte Personen, die ihre Grundimmunisierung (Abschluss der Impfserie) vor nicht länger als 3 Monaten erworben haben.
  • Genesene, deren Infektion (Angabe auf dem PCR-Testnachweis) noch nicht länger als drei Monate zurückliegt.

Aktuelle TOP-Themen auf Durlacher.de

Machen das „Planetarium Durlach“ in der Orgelfabrik möglich: (v.l.) Karlheinz Raviol (Sponsoren, Marketing), die Planetaristen Gernot Meiser und Pascale Demy sowie Matthias Meier (Organisation). Fotos: cg

10 Jahre „Planetarium Durlach“ – eine galaktische Erfolgsgeschichte

Begonnen hatte alles vor 10 Jahren mit der Ausstellung „The World at Night“ des gleichnamigen internationalen Fotografennetzwerks (TWAN). Die…

mehr
Bei der 2-Waben-Zone für das Karlsruher Stadtgebiet bleibt der Ticketpreis stabil – dies gilt für 1 bis 3 Waben. Foto: cg

Karlsruher Verkehrsverbund passt seine Tarife zum 1. August an

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) passt zum 1. August 2022 seine Tarife an. Maximal 2,34 Prozent müssen Fahrgäste dann mehr für ihre Fahrkarte…

mehr
(v.l.) Simone Allinger (Mitgliederverwaltung), Daniel Jeftic (Stellvertreter), Christine Weissert (Geschenkgutschein), Marcus Fränkle (Stellvertreter), Scharyar Essari (Vorstand), Maike Eberstadt (Stellvertreterin) und Inka Sarnow (Finanzen). Foto: pm

Mitgliederversammlung: DurlacherLeben setzt auf Beständigkeit

Auf der Mitgliederversammlung von DurlacherLeben wurde mit der Wiederwahl des bisherigen Vorstands noch einmal auf Beständigkeit gesetzt, zugleich…

mehr

Neue Galerien

Weitere Fotos und Videos aus Durlach und Umgebung: Alle Galerien