KVV: „Sehr guter Austausch zu möglichen Anpassungen“

Tram in der Pfinztalstraße. Foto: cg

Tram in der Pfinztalstraße. Foto: cg

Workshop für KVV-Aufsichtsratsmitglieder zu aktuellen Vertriebsthemen – Vorberatungen dienen als Entscheidungsgrundlage für Sitzung am 11. März 2022.

Im Rahmen eines mehrstündigen Workshops haben sich am heutigen Montag, 21. Februar 2022, zahlreiche Vertreter des KVV-Aufsichtsrats mit Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon und seinem Führungsteam über aktuelle Vertriebsthemen ausgetauscht.

In den vergangenen Wochen war nach der Umsetzung der Vertriebsreform bekanntlich Kritik von Seiten einzelner Kundengruppen, aus der Bürgerschaft sowie von politischen Fraktionen aus der Region an einzelnen Maßnahmen laut geworden. Unter anderem wurde die Abschaffung der Vierer-Karte oder der Ausbau der Entwerter aus den Fahrzeugen kritisiert. „Wir verschließen uns dieser Kritik nicht und haben uns auch heute wieder gemeinsam intensiv über strittige Vertriebsthemen ausgetauscht“, betont Dr. Alexander Pischon nach dem Workshop. „Es war ein sehr guter und offener Austausch, bei dem wir zusammen mit allen Teilnehmern geprüft haben, an welchen Stellen Anpassungen zum Wohl unserer Kunden sinnvoll und machbar sind.“

Zu den im Workshop diskutierten Themenschwerpunkten

Zunächst wurde über das Für und Wider eines Chipkartensystems mit sogenannten Smartcards diskutiert. Darüber hinaus standen weitere konkrete Anpassungsoptionen im Tarif- und Vertriebsbereich auf der Agenda der Sitzung. Mit Blick auf die Tageskarten wurde über die Option diskutiert, dass in diesem Bereich zwei weitere Preisstufen eingeführt werden könnten, um bisher benachteiligte Nutzergruppen besser zu stellen. Konkret gemeint ist hiermit, dass Kunden im Tarifbereich von einer Wabe sowie von vier Waben einen neuen, besseren Preis erhalten sollen, als dies bisher der Fall ist. Als weitere Option für eine zweite mögliche Verbesserung wurde die Einführung von vordatierten Einzelfahrkarten im Vorverkauf besprochen. Diese Fahrkarten könnten dann bis zu sechs Wochen im Voraus auf einen bestimmten Tag datiert erworben werden und sind am Geltungstag ganztägig nutzbar.

Des Weiteren war der Workshop zudem vom Austausch zur Gestaltung einer möglichen „Best-price-Systematik“ für die KVV.luftlinie und die Idee der Verkauf von Einzelfahrkarten zur handschriftlichen Selbstentwertung geprägt. Die Teilnehmer des Workshops baten die KVV-Geschäftsleitung, zu sämtlichen Optionen bis zum 11. März aussagekräftige Vorlagen auszuarbeiten.

Weitere Informationen

Hinweis des KVV

Während des Workshops wurden noch keine abschließenden Entscheidungen zu den möglichen Änderungen getroffen. Vielmehr fließen die aus dem Workshop gewonnenen Erkenntnisse und Empfehlungen in die Vorbereitung der nächsten Sonderaufsichtsratssitzung am 11. März ein. Dort wird von dem Gremium abschließend entschieden, welche Maßnahmen umgesetzt werden sollen.

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