Stimmungsvoller Musikabend des Musikforums Durlach in der Kirche

Stimmungsvoller Musikabend des Musikforums Durlach in der Kirche. Foto: pm

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Es ist der 1. Advent 2022 und die Kirche St. Peter und Paul in Durlach ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Bläserphilharmonie Durlach hat zu ihrem Konzert „Lichtblicke“ eingeladen.

Die über 50 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Peter Wüstner haben sich seit Wochen auf dieses Konzert vorbereitet und starten feierlich mit dem St. Stephen's-Chorale in den Abend. Und gleich ist auch die Verbindung zwischen Orchester und Publikum da.

In „Sedona“ und den malerischen Momenten von Sonnenauf- und Sonnenuntergang in der Bergwelt Arizonas zeigten die Musikerinnen und Musiker viel Dynamik und Feingefühl. Filigrane und weiche Töne sorgten mit „The Sound Of Silence“ für viele Gänsehautmomente. Wunderbar leicht ging es im Bigband-Sound weiter. „Fly me to the moon“ mit beeindruckendem Trompetensolo von Georges Dejean und schönem Solo von Teresa Habura, Barbara Kempf, Katrin Zoller an den Querflöten.

Die präzisen Drums und der mitreißende Rhythmus legten die Basis für das einfühlsame Flügelhornsolo von Jürgen Charrier in „Children of Sanchez“. Benjamin Hermann, Cynthia Kurtz, Stefanie Winter und Andrea Wüstner brillierten an den Saxophonen und als die zarten Glockenspieltöne von Marc Steinhaus das stark intonierte Hornsolo von Dominik Störkle und Malte Heckel einleiteten war jeder im Kirchenraum von diesen Klängen gefangen. Nach anhaltendem Applaus kehrte mit „As the moon whispers“ wieder mehr Stille ein. Klangkollagen, interessante Percussionseffekte, Nieselregen und vieles mehr verzückten hier das Publikum. „The Watermelon Man“ lud wieder zu Solis ein und so zeigten Alexander Spachholz an der Posaune, Niklas Ehret, Daniela Gross und Jörg Hammant an den Tenorsaxophonen und Georges Dejean an der Trompete wie vielseitig und groovig Musik sein kann.

Extravagant und mitreißend ging es durch kraftvolle Riffs, Klatschen, Stampfen und mehr mit „Quad City Stomp“ weiter sodass es niemand mehr auf seinen Plätzen hielt. Standing Ovation was will das Musikerherz mehr. Mit „Möge die Straße uns zusammenführen“ wurde das ganze Kirchenschiff zum Mitsingen eingeladen. Die Rührung war hier vielen Gästen aber auch Musikern ins Gesicht geschrieben – ein weiterer Lichtblick in diesen Zeiten.

Peter Wüstner, musikalischer Leiter des Musikforums Durlach, hat mit diesem Konzert wieder einmal mehr bewiesen, welche Begeisterung er bei seinen Musikerinnen und Musikern aber auch im Publikum wecken kann. Nach langanhaltendem Applaus, Standing Ovation und zwei Zugaben ging ein erfüllender Musikabend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.  

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