Neuer Vorstand der ARGE stellt sich auf

Neuer Vorstand der ARGE stellt sich auf. Foto: om

Von links: Herbert Witzemann, Sebastian Knab, Petra Lindig, Markus Eyholzer, Uschi Gondorf, Andreas Ruppell, Miriam Müller, Susanne Schnell und Heiko Katz. Foto: om

Bei der ersten Mitgliederversammlung unter freiem Himmel in der Vereinsgeschichte zeigte sich das ARGE-Team guten Mutes, die Herausforderungen der Zeit zusammen mit seinen Mitgliedern erfolgreich zu meistern.

Der bis dato amtierende stellvertretende Vorsitzende Heiko Katz begrüßte auf dem Vereinsgelände des Musikvereins Durlach-Aue am 22. Juli 2021 die 25 Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsvereine. Im Anschluss teilte er ihnen mit, dass Wolfgang Herb als bisheriger ARGE-Vorsitzender nicht zur Versammlung erscheinen werde und sich auch nicht mehr zur Wahl stellen würde.

Nach der Feststellung der Tagesordnung folgten Pandemie bedingt sehr kurze Berichte der Vorstandschaft, da im Geschäftsjahr 2020 nichts stattgefunden hatte. Durch die fehlenden Einnahmen, beispielsweise der Kruschtlmärkte, aber bleibenden Ausgaben, musste die Schatzmeisterin einen Verlust verkünden. Nach dem Bericht des Kassenprüfers wurde der geschäftsführende Vorstand einstimmig entlastet.

Heiko Katz einstimmig gewählt

Zur anschließenden Wahl standen die ersten Positionen. Als einziger Kandidat für den zu besetzenden ersten Vorsitz hatte sich Heiko Katz bereiterklärt. Mit einer erfrischenden Routine übernahm Ehrenvorsitzender Carsten Spelter das Amt des Wahlleiters. Katz wurde von der Versammlung einstimmig gewählt. Das nun freigewordene Amt des Stellvertreters übernahm Andreas Ruppell bis zur ordentlichen Wahl im Folgejahr. Schatzmeisterin Petra Lindig wurde in ihrem Amt bestätigt und Susanne Schnell bekleidet nun das Amt der Schriftführerin.

Dem Antrag des Partnervereins ARGE Aue, die Kommunikation mit den Mitgliedern wo es geht auf digital umzustellen, wurde von der Versammlung stattgegeben.

Finanzielle Situation der Mitgliedsvereine

Im letzten Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“, der traditionell den Mitgliedern gehört, fragte Gerhard Holzwath von der KaGe Blau-Weiss die Versammlung, wer denn in der Pandemie auf kommunale Unterstützung hat zurückgreifen können. Nachdem dies wohl bei keinem der anwesenden Vereine der Fall gewesen ist, bekam der ARGE-Vorstand den Mitgliederauftrag, gegenüber der Stadt Karlsruhe zu prüfen, ob es für die Unkosten, die die Vereine weiter hatten und haben, etwaige Ausfallzahlungen geben würde. Als Hauptargument wurde angebracht, dass bereits zum zweiten Mal das Altstadtfest ausfallen musste (siehe Artikel zum Thema), welches für die teilnehmenden Vereine eine große Einnahmequelle darstellt. Diese Einnahmen sind für die meisten Mitgliedern ein wichtiger Bestandteil der Vereinsfinanzierung.

Auf die Frage, was mit dem Torwärterhäusle sei, welches als Haus der Vereine angedacht war, antwortete Katz, dass die ARGE davon Abstand genommen habe. Die Umsetzung dieses Projektes wäre logistisch und finanziell unter den gegeben Voraussetzungen nicht zu stemmen gewesen. Der Eigentümer Stadtamt Durlach wird laut Katz das Projekt an den Ortschaftsrat zurückgeben, der ein neues Nutzungskonzept erstellen soll.

ARGE-Kalender wird eingestellt

Der neue Vorsitzende schloss die Sitzung mit dem Hinweis, dass die ARGE keinen ARGE-Kalender mehr planen werde. Dieser informierte bisher als kleine Broschüre zu Beginn des Jahres über die geplanten Veranstaltungen der Mitgliedsvereine. Stattdessen wolle man sich mit den Terminen der Mitglieder an den Durlacher Kalender (Online) und Durlacher Flyer (Print) anschließen. Zu diesem Zweck sollen die gemeldeten Termine mit Durlacher.de geteilt werden, was von der Versammlung einstimmig abgesegnet wurde.

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