Impfen bis zur letzten Spritze

Durlacher Rotkreuzgemeinschaft bei Impfaktion in Aue im Einsatz. Foto: pm

Durlacher Rotkreuzgemeinschaft bei Impfaktion in Aue im Einsatz. Foto: pm

Einen Riesenerfolg landete die am vergangenen Samstag (4. Dezember 2021) in Durlach-Aue durchgeführte Impfaktion im Gemeindesaal der evangelischen Luther-Melanchthon-Gemeinde. Über 1.000 Personen konnten hier zumeist die Boosterimpfung erhalten, aber auch Erst- und Zweitimpfungen waren darunter.

Über die „Rundum gesund Apotheken“ bekam die Hausarztpraxis von Christina Schleuder und Ulrike Volz die Möglichkeit zu dieser Impfaktion von über 1.000 Impfdosen. Von dort kamen aber nicht nur die Impfampullen, sondern man verstärkte und unterstützte die Aktion auch tatkräftig.

Kaum ins Netz gestellt, waren die zahlreichen Termine auch schon ausgebucht. So entschloss man sich, auch noch einen gewissen Anteil für unangemeldete Impfwillige bereitzuhalten. Schon vor dem eigentlichen Aktionsbeginn um 9 Uhr standen die Ersten am Eingang, um sich ihre Impfung abzuholen. Mit der Zeit wurde die Schlange immer länger und am Nachmittag musste dann so mancher auch mal bis zu zwei Stunden im Regen ausharren.

Organisationsteam sorgte für reibungslosen Ablauf

Aber war man erst mal an der Eingangstür angekommen, lief es dann schnell. Die zahlreichen Kräfte aus den mitorganisierenden Apotheken, den Arztpraxen, der Sicherheitskräfte und den Einsatzkräften des DRK Durlach sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Das DRK Durlach betrieb die Einlasskontrolle, die Ärztezuweisung, die Überwachung nach erfolgter Impfung und die abschließende Ausgabe der Impfpässe nebst dem Impfzertifikat mit dem entsprechenden QR-Code zur Eingabe in die entsprechenden Nachweis-Apps. Außerdem stellte das DRK mit Dr. Sabine Gehrlein auch eine Ärztin für das Impf-Team bereit. Darüber hinaus war man immer zur Stelle, wo Hilfe und Unterstützung benötigt wurde.

Bis zur letzten Spritze

Da die ausrichtenden Ärztinnen auch für das leibliche Wohl der eingesetzten Kräfte gesorgt hatten, hielten alle wesentlich länger durch, als ursprünglich geplant war. Erst als auch die letzte Spritze um 19.30 Uhr gesetzt war, machte man sich mit hoch zufriedenem Gefühl auf den Nachhauseweg. Während einerseits in der aktuellen epidemischen Notlage noch nicht endgültig abzuschätzenden Ausmaßes die Kliniken volllaufen, haben die hierbei Beteiligten einen Beitrag geleistet, um die aktuelle vierte Welle durch Impfen zu brechen.

Für das DRK Durlach, das auch schon bei früheren Impfaktionen zahlreiche Aufgabengebiete abgedeckt hatte, war dies ein weiterer Meilenstein im Bereich der Gesundheitsprävention. So zeigte sich deren Vorsitzender Bernhard Warter hoch zufrieden und erklärte, dass man sich auch in diesen schwierigen Zeiten auf die präventive aber auch akute Hilfe des DRK Durlach verlassen könne.

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