Seasons of Media Arts: „Our City“ ab 22. November an der Fassade des Turmbergs

Die Turmfassade auf dem Turmberg digital mitgestalten: Mit der von Alexander Liebrich und Marco Zampella programmierten App kann nach Einbruch der Dunkelheit an der audiovisuellen Präsentation mitgearbeitet werden. Grafik: Seasons of Media Arts / Liebich, Zampella

Die Turmfassade auf dem Turmberg digital mitgestalten: Mit der von Alexander Liebrich und Marco Zampella programmierten App kann nach Einbruch der Dunkelheit an der audiovisuellen Präsentation mitgearbeitet werden. Grafik: Seasons of Media Arts / Liebich, Zampella

Seit September verwandelt das Festival „Seasons of Media Arts“ ganz Karlsruhe in eine große Bühne für Medienkunst, laden monumentale Sound,- Video- und Lichtinstallationen, interaktive Projektionen auf Gebäudefassaden und Straßen Bürgerinnen und Bürger zum Sehen und Erleben ein.

Damit möglichst viele Menschen trotz pandemiebedingter Kontaktbeschränkungen in den Genuss der von städtischem Kulturamt und Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) initiierten Schau kommen, wird sie bis Mitte 2021 verlängert. Einige der Kunstwerke sind damit länger als ursprünglich geplant zu sehen, andere Arbeiten kommen im Laufe der nächsten Wochen und Monate hinzu.

Relativ neu dabei ist am ZKM-Kubus die Installation „Funkelnder Kubus“ von Walter Giers. Stroboskopische Lichter blitzen unvermittelt an der gläsernen Fassade des Gebäudes auf und machen es zu einer funkelnden, weithin sichtbaren Lichtskulptur. Mit „Our City“ haben Marco Zampella & Alexander Liebrich ihren audiovisuellen Festivalbeitrag überschrieben. Vom 22. November bis 19. Dezember 2020 bespielen sie die Fassade des Durlacher Turmbergs und ermöglichen, über digitale Schnittstellen Teil eines kreativen Prozesses zu werden und gemeinsam künstlerisch tätig zu sein. Ab Januar werden im Stadtraum dann Werke von PONG.Li Studios, Eva Judkins & Holger Förterer, Marie Sester präsentiert.

Bedeutung von Kunst und Kultur zeigt sich jetzt ganz besonders

Kunst und Kultur ermöglichten neue Perspektiven, gäben Orientierung und stifteten Zusammenhalt, deren Bedeutung „zeigt sich besonders jetzt“, ist Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup überzeugt. Die „Seasons of Media Arts“ seien auch das Ergebnis von guten Partnerschaften und Kooperation. Das stärke Karlsruhe „als Medienkunst- und Kreativstadt, bringt neue Impulse und wirkt integrierend in die Stadtgesellschaft“.

Verlängerung ist optimistisches Signal

In den schwierigen Zeiten der Corona-Krise, in der größere Ansammlungen von Menschen berechtigterweise nicht durchführbar seien, müsse „die Kunst aus den geschlossenen Räumen des Museums in die offenen urbanen Räume umso mehr vordringen“, so Prof. Peter Weibel vom ZKM. Insofern sei es „ein signifikantes Zeichen, ein optimistisches Signal, dass Seasons of Media Arts verlängert wird.“

Auch Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche zeigt sich beeindruckt von dem Festival, an dem viele Künstlerinnen und aus Karlsruhe mitwirken. „Als international vernetzte UNESCO Creative City of Media Arts möchten wir aus unserer Kulturstadt heraus ein starkes Zeichen der Hoffnung setzen. Kunst inspiriert, fasziniert und integriert“. Kunst im öffentlichen Raum solle soweit möglich zugänglich gemacht werden – stets unter dem Motto „Mit Bedacht und Abstand“.

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