So machen Sie Ihre Heizung fit für den Winter

Auf die richtige Temperatur kommt es an: Jedes Grad mehr erhöht die Heizkosten um 6 Prozent. Foto: cg

Auf die richtige Temperatur kommt es an: Jedes Grad mehr erhöht die Heizkosten um 6 Prozent. Foto: cg

Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) gibt Tipps zum Start der Heizperiode.

Tipp 1: Heizkörper entlüften

Manchmal werden nicht alle Heizkörper gleichmäßig warm. Wenn es anfängt zu gluckern, ist wahrscheinlich zu viel Luft im Heizkörper. Das ist nicht nur störend und ungünstig für das Raumklima, sondern erhöht auch den Heizenergieverbrauch. Deshalb sollten Heizkörper regelmäßig entlüftet werden. „Mit etwas handwerklichem Geschick ist das schnell erledigt: Mit einem Vierkantschlüssel öffnet man das seitliche Entlüftungsventil und lässt die Luft raus – bis statt der Luft nur noch Wasser entweicht“, erklärt Yasmin Yekini. „Anschließend muss gegebenenfalls Wasser nachgefüllt werden“.

Tipp 2: Heizung richtig einstellen

Die Heizung sollte individuell auf den tatsächlichen Wärmebedarf des Haushalts eingestellt sein. „Das Wohnzimmer wird oft viel zu stark aufgeheizt, obwohl 20°C zum Wohlfühlen ausreichen“, so die Energieexpertin. Das rechnet sich auch finanziell: „Durch vernünftiges Heizen kann man bei einer 110 Quadratmeter großen Wohnung oft 150 bis 250 Euro pro Jahr an Heizkosten einsparen“, betont Yekini. Jedes Grad mehr erhöht die Heizkosten um 6 Prozent. Deshalb lohnt es sich, die Raumtemperatur zu überprüfen: In Schlafzimmer, Flur und Küche sind 16 bis 18°C optimal. In der Nacht, zum Lüften oder wenn niemand zu Hause ist, sollte man die Raumtemperatur auf 16°C absenken. Eine Zeitschaltuhr hilft, die Ein- und Ausschaltzeiten der Heizung an die Aufsteh- und Schlafenszeiten anzupassen. Wenn die Heizungsanlage eine Stunde vor dem Aufstehen anspringt, ist es in der Wohnung zum Frühstück bereits warm.

Weitere Informationen

Die KEK bietet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V. verschiedene Energie-Checks für alle Karlsruher Haushalte an. Die Energie-Checks der Verbraucherzentrale sind gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und können daher zu einer Kostenbeteiligung von maximal 30 Euro angeboten werden. Je nach Bedarf können verschiedene Varianten ausgewählt werden. Weitere Infos hierzu online (siehe Links).

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