Corona-Pandemie: „Karlsruhe hilft“

Karlsruhe hilft. Grafik: pm/cg

Karlsruhe hilft. Grafik: pm/cg

Bereits am ersten Tag wurde das neue Portal „Karlsruhe hilft“ mehrere tausend Mal aufgerufen. Darunter war einer der meist gesuchten Schwerpunkte das Thema Familien und Kinder.

Der Sommer 2020 wird ein anderer sein als Karlsruhe es seit langem gewohnt war. Nachwirkungen der Corona-Pandemie und weiter bestehende Verhaltensregeln werden sich im Alltag niederschlagen – besonders sichtbar in Kultur und Gastronomie.

Um Betrieben, Familien, Mietern, Händlern, Azubis und Kulturschaffenden unter die Arme zu greifen, hat die Stadt nun unter der Rubrik „Karlsruhe hilft“ Unterstützungsangebote zusammengestellt (siehe Links). „Es ist eine Seite, die sich beständig verändern wird“, betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bei einer digitalen Pressekonferenz. Selbst wenn in Karlsruhe gerade wieder eine „kleine Normalität“ Einzug halte, würden die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger noch lange von den Veränderungen durch die Corona-Beschränkungen begleitet. „Und natürlich knipsen wir die Seite deshalb nicht einfach wieder aus und erweitern sie zudem ständig“, fügte er hinzu.

Möglichst alle Zielgruppen sollen angesprochen werden

Die Angebote der Verwaltung teilen sich in sieben Kategorien auf, die möglichst alle Zielgruppen ansprechen und entlasten sollen. „Karlsruhe hilft“ richtet sich also an „Familien und Kinder“, „Selbständige und Unternehmen“, „Mieter und Eigentümer“, an „Händler, Gastronomen und Hoteliers“, an „Kulturschaffende“, aber auch an „Schüler, Studierende und Azubis“. Schließlich gibt es Angebote „bei Bürgerdiensten und in vielen Lebenslagen“. „Jedes Angebot ist mit ganz direkten Kontaktinfos versehen“, erläuterte auch der Projektkoordinator, Bäderbetriebsleiter Oliver Sternagel.

Neben Bekanntem wie Kindernotbetreuung und Netzwerken beziehen sich die Hilfen etwa auf entfallende Sondernutzungsgebühren bei der Außenbestuhlung um Restaurants. „Hier wird unser Ordnungsamt auch die Angrenzung an öffentliche Flächen sehr gelassen auslegen“, so Mentrup. Man wolle ermöglichen, dass Abstandsgebote in der Gastronomie durch städtische Kulanz wirtschaftlich umgesetzt werden könnten.

Neben der Förderung künstlerischer Projekte, der Unterstützung von Kunst und Kultur durch Mieterlass, des Gewerbes durch Stundung und weiteres Entgegenkommen, bietet etwa die City Initiative Gutscheinaktionen und Webinare. Viele weitere Hilfen, Beratungen, Aktionen wie „Kinderbüro on air“ oder „Badespaß nach Corona“ gibt es online.

Weitere Informationen

Für Kontakt und Anregungen steht die E-Mail-Adresse karlsruhehilft(at)karlsruhe.de zur Verfügung.

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