Öffnungsperspektiven für Kunst und Kultur

Orgelfabrik in Durlach: Das beliebte Planetarium, das im Juni und Juli dort hätte stattfinden sollen, wurde bereits abgesagt. Foto: cg

Orgelfabrik in Durlach: Das beliebte Planetarium, das im Juni und Juli dort hätte stattfinden sollen, wurde bereits abgesagt. Foto: cg

In der kommenden Woche wird die Landesregierung Öffnungsperspektiven im Kulturbereich erörtern und konkrete Stufen festlegen. Dies sagte Kunstministerin Theresia Bauer.

Im Zuge der weiteren Öffnungsschritte des gesellschaftlichen Lebens sagt Kunstministerin Theresia Bauer:

„Auch der Kulturbereich im Land braucht eine klare Perspektive der Öffnung, die wir mit der gebotenen Vorsicht angehen, die uns aber auch erlaubt, jetzt dynamisch auf Entwicklungen zu reagieren. Darin bin ich mit dem Ministerpräsidenten einig. Es geht um unsere Theater, um Ballett, Oper und Kinos, um Soziokultur und Musikvereine, Chöre und Amateurvereine im ganzen Land. In der kommenden Woche werden wir Öffnungsperspektiven erörtern und konkrete Stufen festlegen.“

Klar sei, so die Ministerin weiter, dass Großveranstaltungen bis mindestens 31. August 2020 nicht stattfinden könnten. „Wir werden aber Lösungen erarbeiten für kleine, kreative Veranstaltungen, die Kunst und Kultur auch wieder analog in Berührung mit ihrem Publikum bringen – ob Liederabende und Lesungen, Solistenauftritte, Kleinkunst, Tanz und Theater in kleiner Besetzung oder auch Kinovorführungen. Gerade in dieser Zeit wird uns allen schmerzhaft bewusst, wie sehr uns unser kulturelles Leben fehlt. In vielen Kultureinrichtungen im Land wird bereits an guten Ideen für alternative Aufführungsformen gearbeitet und manche werden schon realisiert. An diese knüpfen wir an“, so Bauer.

„Ich danke allen, die unser kulturelles Leben in diesen Tagen mit großem Einsatz und erfrischender Kreativität online bereichern, wie auch allen, die den am stärksten betroffenen Gruppen zeigen, dass wir an sie denken – mit Konzerten vor Krankenhäusern und Pflegeheimen, mit Performances im öffentlichen Raum“, so die Ministerin.

„Um auch besonders sensiblen Bereichen wie Orchestern und Chören wieder eine Perspektive zu geben, wird es nötig sein, die gewachsenen Testkapazitäten auch dafür systematisch stärker zu nutzen“, betonte Bauer.

Weitere Informationen

Das Land hat die sukzessive Öffnung des Kulturlebens unter Wahrung von Abstands- und Hygieneregeln bereits geöffnet: Die Bibliotheken und Archive im Land sind bereits seit 20. April geöffnet, Museen und Ausstellungseinrichtungen können seit 6. Mai wieder öffnen (siehe Artikel zum Thema), Musikschulen ab dem 11. Mai. Weitere Schritte werden folgen.

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