Stadt Karlsruhe befürwortet Nutzung der Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung steht jetzt zur Verfügung. Foto: cg / Grafik: pm

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung steht jetzt zur Verfügung. Foto: cg / Grafik: pm

Die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung ist nun verfügbar und soll ab sofort beim Kampf gegen das Corona-Virus helfen.

Auch die Stadt Karlsruhe möchte dieses Anliegen unterstützen und ruft deswegen alle Bürgerinnen und Bürgern dazu auf, sich die Anwendung herunterzuladen. „Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto wirksamer wird ihr Einsatz“, betont Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hierzu und zeigt sich positiv in Bezug auf eine weit verbreitete Nutzung. „Die Erfahrung während der Corona-Krise hat uns gezeigt, dass eine große Bereitschaft innerhalb der Karlsruher Bevölkerung besteht, sich umsichtig zu verhalten und damit sich selbst und andere zu schützen. Dies ist nun der nächste wichtige Schritt, den wir als gesamte Stadt miteinander gehen sollten.“ Die Nutzung empfiehlt Mentrup daher auch allen Mitarbeitenden der Stadtverwaltung.

Ziel: Schnellere Unterbrechung von Infektionsketten

Der Entwicklung der App ist ein umfangreicher Planungsprozess vorausgegangen, in dem unter anderem der Deutsche Städtetag klar Stellung bezogen hatte. Gefordert wurde etwa, dass die App höchsten Datenschutzstandards entsprechen und die Nutzung freiwillig sein muss. Zudem soll die technische Umsetzung transparent und nachvollziehbar bleiben. Die jetzt kostenlos im App-Store und bei Google Play zum Download bereitstehende Corona-Warn-App entspricht den genannten Grundpfeilern und hilft dabei festzustellen, ob Nutzerinnen und Nutzer in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. Sie macht das Smartphone quasi zum Warnsystem. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden, was zum Schutz aller beiträgt.

Weitere Informationen

Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Low-Energy-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Mobilgeräte „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Kriterien, insbesondere zu Abstand und Zeit, erfüllt sind. Dann tauschen die Geräte untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren. Dann werden die Zufallscodes des Infizierten allen Personen zur Verfügung gestellt, die die Corona-Warn-App aktiv nutzen. Wenn die App installiert ist, prüft sie, ob die Nutzerin/der Nutzer Corona-positiv getestete Personen getroffen hat. Falls das der Fall ist, zeigt die App eine Warnung an.

Weitere Informationen zu Funktionsweise und Entwicklung der Corona-Warn-App gibt es online (siehe Links).

Aktuelle TOP-Themen auf Durlacher.de

Legendär: Die archäologische Schatzsuche beim Kindertag des Pfinzgaumuseums! Foto: cg

Kindertag im Pfinzgaumuseum am Kerwe-Sonntag

Am Sonntag, 20. September 2026, lädt das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg in Durlach von 11 bis 18 Uhr zu seinem jährlichen Kindertag ein.

mehr
Hilfe zur Selbsthilfe: Das Rep-Team unterstützt bei kleineren Reparaturen in der Durlacher Obermühle.Foto: jow

In Durlach bekommt Kaputtes eine zweite Chance

Es dürfte für viele Alltag sein: Die Kaffeemaschine streikt, der Staubsauger läuft nicht mehr, das Kabel des Föns ist geknickt, der Fernseher zeigt…

mehr
Durlacher Weinfest lädt 2026 wieder auf den Saumarkt ein. Foto: cg

Es ist wieder Weinfest in Durlach

Das Weinfest auf dem Saumarkt findet am 19. und 20. September 2026 anlässlich der Durlacher Kerwe statt.

mehr

Neue Galerien

Weitere Fotos und Videos aus Durlach und Umgebung: Alle Galerien