. .
Sie sind hier:  Start  >  Neuigkeiten-Archiv  >  Artikel

Durchfahrtsverbot auf Karlsruher Waldwegen

Immer wieder muss das Forstamt zerstörte Schranken an Waldwegen reparieren. Foto: Stadt Karlsruhe / Forstamt

Vandalismus an Schranken / Forstamt plant neues Konzept

Der Stadtwald ist die grüne Lunge von Karlsruhe und ein äußerst beliebtes Naherholungsgebiet. Mit 19 Teilflächen, die insgesamt 2.250 Hektar umfassen, reicht er vom Rhein bis in die Karlsruher Bergdörfer. Das groß angelegte Netz an Waldwegen dient aber nicht nur Erholungssuchenden für ihre Freizeitgestaltung oder Fahrrandpendlern für den Weg zur Arbeit, sondern auch als Zugang für die Forstarbeit.

Vandalismus und neues Konzept

Obwohl es rechtlich eigentlich nicht erforderlich ist, wird an zahlreichen Waldeingängen das dort geltende Durchfahrtsverbot mit Schranken und Schildern verdeutlicht. In der Holzerntesaison im Herbst und Winter sind diese Schranken häufig für die Holzabfuhr geöffnet, um einen reibungslosen Abtransport zu ermöglichen. Leider beobachtet das Forstamt in letzter Zeit verstärkt Vandalismus an den Schranken und vor allem an den Schrankenschlössern. Die Reparatur dieser mutwilligen Beschädigungen kostet Zeit, Geld und den Einsatz von Personal. Dieser Vandalismus sorgt zudem dafür, dass Schranken zeitweise nicht verschlossen sind.

Deswegen arbeitet das Forstamt zurzeit an einem Konzept, welches vorsieht, überflüssige Schranken und Beschilderungen abzubauen und benötigte Schranken sukzessive durch Halbschranken mit einem einfachen Schließmechanismus zu ersetzen. Diese ermöglichen auch mobilitätseingeschränkten Personen, Radfahrenden und Eltern mit Kinderwagen problemloses Durchkommen und unbeschwerte Erholung im Wald. Bestimmte Waldwege müssen zudem für mögliche Rettungseinsätze geöffnet sein.

Generell keine Motoren erlaubt

Formal sind alle Waldwege erst einmal nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmet, dürfen aber von der Allgemeinheit für Erholungszwecke genutzt werden. Um den Wald als Erholungs- und Rückzugsraum zu schützen, ist es jedoch generell verboten, die Wege mit motorgetriebenen und kennzeichnungspflichtigen Fahrzeugen jedweder Art zu befahren, selbst wenn keine Schilder angebracht sind, die darauf hinzuweisen. Dieses Verbot gilt auch für E-Bikes sowie E-Roller. Lediglich Pedelecs ohne Versicherungskennzeichen dürfen die Waldwege wie normale Fahrräder benutzen. Von dieser Regel ausgenommen sind lediglich Beschäftigte des Forstbetriebs oder anderer Institutionen, die spezielle Fahrgenehmigungen haben.

von pia veröffentlicht am

Aktuelle TOP-Themen auf Durlacher.de

Grüne nominieren Frank Mentrup als OB-Kandidaten

Die Grünen Karlsruhe haben in ihrer Mitgliederversammlung am 19. Februar 2020 den amtierenden Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup erneut als ihren...

Fastnachtsumzüge: Solidarität mit Opfern von Hanau

Bekenntnisse für Vielfalt im Rahmen der Fastnachtsumzüge in Durlach und Karlsruhe.

So klingt Karlsruhe: Mit Zeus und Wirbitzky die Fächerstadt erkunden

„Schöner Dag!“, so klingt das, wenn der Bayer Sascha Zeus versucht, Badisch zu sprechen. „Tut Ench Markgraf“ fällt dagegen dem Kölner Michael...

Vorfall in Straßenbahn mit behindertem Mann – Zeugin hat sich gemeldet

Wie bereits berichtet (siehe Artikel zum Thema), wurde am Nachmittag des 8. Februar 2020 in der Straßenbahn der Linie S51 und am Durlacher Bahnhof ein...

Tramlinien 1 und 2 machen Platz für Fastnachtsumzug 2020 in Durlach

Unter dem Motto „Dorlachs Umzug, keine Frage, ein Sonnenstrahl der tollen Tage!“ findet am Sonntag, 23. Februar 2020, ab 14.11 Uhr der alljährliche...

Zeugen gesucht! Kupferdiebe richten 100.000 Euro Sachschaden in Durlacher Rohbau an

Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag (14. Februar 2020) den Bauzaun eines Rohbaus in der Durlacher Pfinzstraße überwunden und...

Fraktionen von DIE LINKE und GRÜNE wollen öffentlichen Parkraum budgetieren

Die Karlsruher Gemeinderatsfraktionen von DIE LINKE und GRÜNE beantragen im kommenden Gemeinderat die Budgetierung des öffentlichen Parkraums nach...

Damwildgehege im Bergwald mutwillig zerstört

Forstamt: Freilaufende Tiere nicht beunruhigen / Hunde an die Leine nehmen.

Bereits 40 „Amoretten“ lassen Durlacher Geschichte in der Altstadt aufleben

Vor 4 Jahren hatte die im vergangenen Jahr verstorbene Gerda Schneider-Sato begonnen, Schilder für die Durlacher Altstadthäuser im Einvernehmen mit...

Falsche Polizeibeamte am Telefon – aktuell zahlreiche Betrugsversuche in Durlach

Mindestens 20 Anrufe von falschen Polizeibeamten sind am Montag (10. Februar 2020) beim Polizeirevier Karlsruhe-Durlach angezeigt worden.

Alle Neuigkeiten aus Durlach im Archiv auf Durlacher.de