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Leih-E-Tretroller VOI geht in Karlsruhe an den Start

VOI geht in Karlsruhe an den Start. Foto: VOI

In Karlsruhe geht am 20. September 2019 mit dem schwedischen E-Tretroller-Sharing-Dienst VOI der erste Anbieter von Leih-E-Rollern an den Start.

Mit einem LOI (Letter of Intent) einigten sich Stadt und VOI auf die Regeln für den Scooterverleih in Karlsruhe. Dabei geht es insbesondere um das Thema Nachhaltigkeit, die Verkehrssicherheit, Parkverbotszonen und die Anzahl der E-Tretroller im Kernbereich der Stadt.

„Unser Ziel ist, mit dieser Vereinbarung ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Raum zu ermöglichen“, betont Baubürgermeister Fluhrer. E-Roller können eine sinnvolle Ergänzung einer nachhaltigen, urbanen Mobilitätskette sein, so Fluhrer: „Wie bei allen Verkehrsmitteln gilt dabei, dass sich Nutzerinnen und Nutzer an die Regeln halten müssen.“ Einig ist er sich dabei mit Claus Unterkircher, General Manger für die DACH-Region von VOI: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe den Grundstein für eine moderne umweltfreundliche Mobilität zu legen und dabei zu helfen, die Städte von morgen zu gestalten“, betont Claus Unterkircher. Karlsruhe sei für VOI ein interessanter Markt, weil hier viel Wert auf einen guten Mobilitäts-Mix mit Fokus auf dem Umweltverbunds gelegt wird .

Neben VOI haben in den vergangenen Wochen weitere E-Scooter-Verleiher mit der Stadt Karlsruhe Kontakt aufgenommen. Sollten diese ebenfalls in Karlsruhe aktiv werden, strebt die Stadt auch hier an, sich vorab auf entsprechende Modalitäten zu einigen und möglichst einen LOI abzuschließen. Die Karlsruher „E-Roller-Spielregeln“ hat die Stadt für interessierte Unternehmen in einem Merkblatt zusammengefasst, welches sie den E-Roller-Anbietern zur Information an die Hand gibt.

Strengere Regeln als beim Fahrradfahren

Um auf den Straßen ein reibungsloses Miteinander zu gewährleisten, ist es wichtig, dass Nutzer der E-Scooter ein paar Dinge beachten. Wer einen E-Scooter ausleiht, muss im Stadtverkehr, wenn möglich, Fahrradwege nutzen und sich auch sonst an alle Verkehrsregeln halten, die auch für Fahrradfahrer gelten. Anders als Fahrräder jedoch gelten E-Scooter in Deutschland als Kraftfahrzeuge und dürfen im alkoholisierten Zustand nicht mehr gefahren werden. Nach dem Ausleihen gilt es, die E-Scooter wieder ordentlich abzustellen, um weder Passanten noch andere Verkehrsteilnehmer zu verärgern und sicherzustellen, dass der nächste Nutzer seine Fahrt problemlos starten kann. Die gesamte mit GPS ausgestattete Flotte wird dabei von VOI überwacht und die Batterien täglich neu geladen. So können beschädigte Roller direkt aus dem Verkehr gezogen und gewartet werden.

Weitere Informationen

Zunächst wird eine Flotte in der Innenstadt aufgestellt. In Zusammenarbeit mit der Stadt Karlsruhe wurde dazu eine Absichtserklärung erarbeitet, die wichtige Punkte wie Parken Betriebszeiten und Fahrgeschwindigkeit in der Stadt regelt. In Karlsruhe geht VOI außerdem mit einem neuen Modell mit stark erhöhter Bremsleistung, Doppelfederung und Leuchten für 360 Grad Sichtbarkeit an den Start. Karlsruhe ist für VOI die elfte Station in Deutschland, in Europa ist das Unternehmen bereits in 38 Städten und 11 Ländern präsent und konnte weit über zehn Millionen Fahrten verzeichnen.

Kosten: Pro Fahrt fallen 1 Euro Startgebühr plus 15 Cent pro Minute an.

VOI bietet seinen Nutzern am „Car free day“, 22. September 2019, Freifahrten an. Außerdem werden VOI-Teams auf den Straßen in Form von Pop-ups bei den ersten Fahrten helfen und Helme verteilen.

Pop-up: Samstag, 28. September 2019, 10 bis 16 Uhr, Kirchplatz St. Stephan

von pia/pm/cg veröffentlicht am

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