Seit mittlerweile Jahrzehnten setzen sich Anwohner der Rittnertstraße für eine Geschwindigkeitbeschränkung auf 30 km/h ein. Was bisher eine vergebliche Forderung war, wird sich teilweise aufgrund des neu aufgestellten Lärmaktionsplanes in die Realität umsetzen (s. Artikel zum Thema). Leider nur teilweise, denn die Verkehrsplaner haben Tempo 30 erst ab der Einmündung Dürrbachstraße bis zur Badenerstraße/B3 vorgesehen.
Die Anwohner um Isolde Häfner-Hayn und Ullrich Müller herum wünschen sich aber auf der Rittnertstraße bereits ab dem „Rosengärtle“ Tempo 30. Ihrer Feststellungen nach wird nach der scharfen Kurve zwischen „Rosengärtle“ und dem Haus 68/Fahrbahnteiler wieder kräftig Gas gegeben. Ein Grund dafür dürfte die von der Fahrbahn abrückende Bebauung sein, die zusätzlich hinter dichtem Buschwerk und Baumbestand verschwindet. Somit entsteht der Eindruck einer freien Strecke, was zum schnellen Fahren verleitet.
Aus diesem Grund sollte die Tempo-30-Strecke um rund 500 m verlängert werden. Der minimale Fahrzeitverlust in diesem Abschnitt von 30-40 Sekunden dürfte verkraftbar sein, CO2- und Feinstaub-Emissionen reduzieren sich und vor allem wird die Lärmbelästigung erträglicher.
Die Anwohner der Rittnerstraße sehen mit Spannung der Stellungnahme des Ortschftrates in dieser Angelegenheit am Mittwoch,16. Oktober 2019, entgegen.