3. craft.ROADSHOW mit „Witz vom Olli“ begeisterte

Den Nagel auf den Kopf treffen, fällt den Schülern nicht schwer. Foto: mjo/pr

Den Nagel auf den Kopf treffen, fällt den Schülern nicht schwer. Foto: mjo/pr

Schauplatz der 3. craft.ROADSHOW der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe war die Pestalozzischule in Durlach.

Rund 150 Schülerinnen und Schüler hörten gebannt zu, wie der aus YouTube und TV weithin bekannte Comedian und Malermeister Oliver Gimber „Witz vom Olli“ von seinem Werdegang zum Malermeister berichtete. Spannend und unterhaltsam schilderte er seinen Weg vom Maler zum vierfachen Unternehmer, zwölffachen Patenthalten und bundesweit bekannten Comedian. „Alles ist möglich“, rief er den Jugendlichen zu. Wichtig sei, mit dem Herzen und ganzer Leidenschaft dabei zu sein.

Initiator des Formats „craft.ROADSHOW“ ist die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, ihr Vorsitzender Frank Zöller sowie Geschäftsführer Andreas Reifsteck. Unterstützung fanden sie bei der Wirtschaftsförderung der Stadt. So gelang es, den althergebrachten „Tag der Berufsinformation“ durch dieses zielgruppenorientierte Format zu ersetzen, das die Schüler direkt anspricht.

Die craft.ROADSHOW ist zweigeteilt. Nachdem Olli die Neugierde der Jungs und Mädchen auf Handwerk geweckt hatte, ging’s zum praktischen Teil. Jetzt konnten die Schüler praktisch ausprobieren, was in ihnen steckt. Farbig ging es zu am Stand der Malerinnung. Dort hieß es, mit Pinsel oder Sprühflasche Kreativität zu zeigen. Bei der Innung für Metallbau wurden Nägel ins Holz geklopft, dem 3-D-Druckers zugeschaut oder es machte Spaß, mal zur Probe auf dem handgemachten Motorrad zu sitzen und sich fotografieren lassen. Praktisch ausprobieren durften sich die Jungs und Mädchen auch mit kleineren Schreinerarbeiten. Danach stand Olli seinen jungen Fans für Autogramme und Selfies zu Verfügung.

Begeistert von dem Format zeigten sich nicht nur der Rektor der Pestalozzischule, Klaus Kühn, und seine Stellvertreterin Neda Aschbach, auch Oliver Witzemann von der Wirtschaftsförderung war des Lobes voll. „Es ist uns wichtig, das Handwerk zu unterstützen“, betonte er. Für den Obermeister der Malerinnung Karlsruhe, Thomas Lambrix, war das Format ideal, „weil es hilft, in die Schulen hinein zu kommen, um sich zu präsentieren. Es ist ein Türöffner.“

Es gibt viele Handwerksberufe

Um den Schülern eine Hilfe an die Hand zu geben, erhielten alle am Ende einen riesigen Faltplan mit allen Berufen. Mittels QR-Codes erreicht man die verschiedenen Ausbildungsberufe, mit einem Smartphone können Videoclips gestartet werden, in denen man viel über diese Berufe erfahren kann. Ergänzend dazu machte YouTuberin ALISA von der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe mit einem Flyer auf die Möglichkeit aufmerksam, über die KH an einen Praktikumsplatz zu gelangen.

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