Beispiel Heidelberg: JU will preiswerte Eventhalle in der Unteren Hub

Modell des geplanten Sport- und Freizeitparks Untere Hub. Foto: cg

Modell des geplanten Sport- und Freizeitparks Untere Hub. Foto: cg

Die Junge Union Karlsruhe-Stadt (JU) kritisiert die Zurückhaltung der Stadtverwaltung gegenüber der Prüfung weiterer Möglichkeiten für eine Eventhalle in Karlsruhe und fordert die priorisierte Prüfung einer preiswerten Event- und Sporthalle in der Unteren Hub.

„Die Stadt muss jetzt mit höchster Priorität die Möglichkeiten für den Bau einer Eventhalle in Karlsruhe prüfen. In Karlsruhe müssen auch größere Konzerte, Comedy-Abende, vergleichbare Shows sowie nationale und internationale Sportveranstaltungen möglich sein. Karlsruhe ist eine boomende Großstadt, die ihren Bürgern ein attraktives Angebot machen muss“, erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Frederik Hübl.

„Wenn die Stadtverwaltung über eine Eventhalle redet, dann heißt es zum einen, dass ein solches Projekt in naher Zukunft nicht zu realisieren sei und zum anderen wird stets ergänzt, eine solche Halle müsse über 100 Mio. Euro kosten. Wir sagen ganz deutlich: das stimmt so nicht. Wie das Beispiel Heidelberg zeigt, kann eine Event- und Sporthalle für etwa 5.000 Besucher in einer Bauzeit von nur 15 Monaten und zu einem Preis von lediglich 28 Mio. Euro realisiert werden. Eine solche Halle wünschen wir uns auch für Karlsruhe, und zwar in der Unteren Hub!“, so Hübl weiter.

Am morgigen Dienstag, 26. März 2019, entscheidet der Gemeinderat über die Zukunft der Europahalle und darüber, ob der Stadtverwaltung Prüfaufträge für eine weitere Halle in Karlsruhe übertragen werden sollen. Die JU unterstütze die sogenannte „große Lösung“ für die Europahalle. So könne das Optimum aus dem architektonischen Wahrzeichen gemacht werden. Diese Variante sehe allerdings nicht vor, dass auch Konzerte und andere vergleichbare Events in der Halle durchgeführt werden können, weshalb eine zweite Halle erforderlich sei. Das Beispiel „Heidelberg“ zeige, so die JU abschließend in ihrer Mitteilung, dass eine preiswerte Eventhalle möglich sei. Die Verwaltung habe laut JU jetzt die Aufgabe, den Bau einer solchen Halle eingehend zu prüfen.

Was ist mit den Sportvereinen?

Nicht gefragt hat die Junge Union bei ihrem Vorstoß die Durlacher Vereine, was sie sich vom geplanten Sport- und Freizeitpark Untere Hub versprechen. Denn diese benötigen keine Eventhalle, sondern Hallenzeiten für ihre Jugendarbeit und eine passende Sporthalle für ihren Spielbetrieb – die sie als Verein auch zuverlässig nutzen können.

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