DURLACH-ART holt Kunstvielfalt in die Markgrafenstadt

Bereit für die DURLACH-ART (v.l.): Wolfgang Semmler, Samuel Degen und Karlheinz Raviol. Foto: cg

Bereit für die DURLACH-ART (v.l.): Wolfgang Semmler, Samuel Degen und Karlheinz Raviol. Foto: cg

Am 6. und 7. September 2019 verwandelt sich Durlach in eine große Galerie. An 30 Orten werden über 50 Künstlerinnen und Künstler ihre Objekte aus Malerei, Bildhauerei, Keramik und Fotografie den Besuchern präsentieren.

Es ist alles vorbereitet

„Jeder Künstler hat sein Plätzchen, jedes Plätzchen einen bunten Tupfer“, so die Organisatoren der neuen DURLACH-ART. Nachdem vor fünf Jahren Wolfram Klein zum letzten Mal die „Durlacher Vernissage“ organisiert hatte, blieb ein „großes Loch“ zurück, so Samuel Degen. Gemeinsam mit Karlheinz Raviol, Wolfgang Semmler und Edgar Müller will er dieses nun mit der neuen Veranstaltung füllen, die alle zwei Jahre im Wechsel mit den „Offenen Ateliers“ in Durlach stattfinden soll. Dabei habe sich die Zahl der teilnehmenden Künstler gegenüber früher verdoppelt, so Degen. Stolze 48 Seiten umfasst die begleitende Broschüre, die die Künstler vorstellt und bereits an vielen Orten in Durlach ausliegt. „Professionell gestaltet“, das ist dem Orga-Team wichig. Hierzu tragen neben dem Eigenanteil der Künstler und der Unterstützung durch Kulturamt sowie Stadtamt auch entscheidend die Sponsoren bei – allen voran Bechtle und Fiducia & GAD IT.

Die Besucher erwartet eine Vielfalt von Kunst an ausgewiesenen Orten im historischen Ambiente der Markgrafenstadt. Im Rathaus und in den umliegenden Gassen öffnen Tore und Höfe, geben den Blick frei auf Gemälde, Skulpturen und seltsame Objekte. Und die Künstler freuen sich auf das Publikum. „Wir hatten die Intention, Publikum und Künstler zusammenzubringen“, so Semmler. Für beide soll damit eine „Win-win-Situation“ entstehen: „Wir wollen Kunst Räume geben, aber auch dem Besucher den Weg öffnen, Kunst erschwinglich zu erwerben.“

Mischung aus Kunstausstellung und Aktionen

Besonders die Mischung aus Kunstausstellung und Aktionen zeichne die DURLACH-ART aus. Denn auch außerhalb der Ausstellungsorte wird einiges geboten: Aktionskünstler auf dem Marktplatz, vor der Nikolauskapelle und auf den Stufen der Friedrichschule. Im „Schoppengässle“ werden Portraits gezeichnet und da und dort warten Straßenmusiker mit einem Ständchen auf – „Weil Musik Kunst ist, die gleich in den Bauch geht“, so die ehrenamtlichen Macher.

Und sollte einem Gast in der Markgrafenstadt die Orientierung im Altstadtring abhandenkommen, hilft das erfahrene Team der Karlsruher Volunteers weiter. Bei ihnen ist auch die bereits genannte Broschüre erhältlich, in der alle Künstler und Standorte vermerkt sind.

Auftakt am Freitagnachmittag

Bereits um 15.30 Uhr wird die 1. DURLACH-ART vor dem Rathaus eröffnet. Grußworte von Bürgermeister Dr. Albert Käuflein und Ortsvorsteherin Alexandra Ries werden sich abwechseln mit den musikalischen Beiträgen der Musikakademie diapason. Parallel dazu werden vor der Stadtkirche zwei Sprayer von Team Combo (Farbschall e.V.) Leinwände mit Kunst veredeln. Die aus dieser Aktion entstehenden Bildelemente werden schließlich um 20 Uhr an gleicher Stelle für einen guten Zweck versteigert.

Abschluss im Kunsthaus-Durlach

Am Samstagabend, wenn alles vorbei ist, geben Johannes Hustedt und Andreas Hiller im Rahmen der CD-Präsentation „PASCAL JUGY: DES BRUMES AU ZÉNITH“ um 20.30 Uhr ein Klassikkonzert im Kunsthaus-Durlach, Geigersbergstraße 12. Auch Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Michio Miyagi werden zu hören sein. Eintritt frei, Spenden willkommen.

Weitere Informationen

Öffnungszeiten: DURLACH-ART findet am Freitag, 6. September, von 16 bis 22 Uhr und am Samstag, 7. September 2019, von 10 bis 20 Uhr statt.

Eintritt frei.

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