Gunzi Heil Badener des Jahres 2018

Gunzi Heil der Charity-Gala „Lauter Leise Töne“ in der Durlacher Karlsburg (2015). Fotos: cg

Gunzi Heil der Charity-Gala „Lauter Leise Töne“ in der Durlacher Karlsburg (2015). Fotos: cg

Der Kabarettist, Liedermacher, Puppenspieler und Entertainer Gunzi Heil ist Badener des Jahres 2018.

Das hat die Jahreshauptversammlung des augenzwinkernden Badenerbundes „Bund Freiheit statt Baden-Württemberg (B.F.s.B.W.)“ am Samstag (10. Februar 2018) in großer Einmütigkeit beschlossen.

Gunzi Heil, so die Begründung, ist ein Badener durch und durch. Mit seinen Auftritten in den Medien und auf den Bühnen der gesamten Republik und darüber hinaus zeugt er von Badischer Lebensart par excellence. In seinem Programm „Blond – frisch getönt“ bietet der Hell- und Langhaarige zusammen mit der Diseuse Annette Postel und Joe Völker zum großen Vergnügen des Publikums „haarsträubenden musikalischen Unfug“.

Legendär sind Heils Auftritte mit dem Badischen Schriftsteller und Dichter Harald Hurst, seines Zeichens selbst einstmals Badener des Jahres. Hurst war 1994 einer der Ersten, die diesen Ehrentitel erhalten haben. Gunzi Heil tritt auch in vielfacher Weise mit Soloprogrammen der unterschiedlichsten Art und gemeinsam mit Marcus Dürr und ihrer witzig-skurrilen Puppen-Trash-Theater-Truppe „die Poppets“ auf und reißt das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

Titel „Badener des Jahres“

Andere Titelträger „Badener des Jahres“ waren neben vielen anderen der Freiburger Badenerlied-Forscher Ossi W. Pink (1995) oder 2000 die damals weltweit erfolgreiche Profiboxerin Regina Halmich. 2011 war die Bierflasche „Tannenzäpfle“ der Badischen Staatsbrauerei Rothaus Titelträger. Denn sie hat den badischen Qualitätsruf in ganz Deutschland verbreitet. Auch hat man einstmals (2006) die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mosbach dafür ausgezeichnet, dass sie bei der lokalen Auszählung einer landesweiten Radio-Hitparade das Badenerlied auf Platz eins gewählt haben. Im vorigen Jahr hat der B.F.s.B.W. das „Hohe Grobgünstige Narrengericht zu Stocken“ in Stockach am Bodensee ausgezeichnet. Das Gericht zerrt alljährlich Prominente vor seine Schranken und verurteilt sie wegen ihrer „Verfehlungen“ zu manchem Eimer Weines. In diesem Jahr war am schmutzigen Donnerstag der stellvertretende Ministerpräsident und CDU-Vizebundesvorsitzende Thomas Strobl der Angeklagte.

Für den B.F.s.B.W. ist Gunzi Heil mit seinem herrlichen Humor der perfekte Nachfolger des Narrengerichts als Ehrentitelträger „Badener des Jahres“. Die Ehrung wird, so die Planung, bei einem Sommerfest des B.F.s.B.W. vergaben. Gunzi Heil hat für den Fall seiner Wahl bereits zugesagt, den Ehrentitel freudig entgegenzunehmen und das Programm des Festes selbst bestreiten zu wollen.

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