Einiges erreicht, aber noch viel zu tun

Einiges erreicht, aber noch viel zu tun. Foto: om

OB Metrup und die Kommunale Behindertenbeauftragte Ulrike Wernert. Fotos: om

Kommunale Behindertenbeauftragte mit ihrer Stadtteil-Sprechstunde und OB Mentrup zu Gast in Durlach.

Rund 30 Interessierte nahmen das Angebot von Ulrike Wernert wahr und brachten sich an diesem Nachmittag aktiv ein. So ging es nach der Begrüßung durch die Hausherrin Ortsvorsteherin Alexandra Ries und den leicht verspäteten OB Dr. Frank Metrup darum, einzuschätzen, wie Menschen mit und ohne Behinderung „ihr“ Durlach in Bezug auf die Barrierefreiheit bewerten.

Das Ergebnis war zu erwarten, dass sich in den letzten Jahren schon viel getan hat. So konnte nach einem Besuch von Wernert im Rathaus Gelder für die Installation einer rollstuhlgerechten Toilette vom Ortschaftsrat bereits genehmigt werden. Dennoch sei noch viel zu tun, was die anschließende Aufzählung von „Gut“ (Haltestelle Schlossplatz, Durlacher Bäder oder Turmbergterasse) und „Schlecht“ (Kopfsteinpflaster, Turmbergbahn oder Toiletten in Gaststätten) deutlich aufzeigte (siehe auch Bild unten).

Ein Thema war vor allem der Umbau der Haltestelle Untermühlstraße, damit nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch ältere oder kranke Menschen vernünftig zur Straßenbahn gelangen können. Hier setzt sich die Bürgergemeinschaft Untermühl- und Dornwaldsiedlung e.V. seit Jahren für einen Aufzug ein.

Alle Themen konnten sicher nicht abschließend geklärt werden, aber OB Mentrup nahm als stiller Zuhörer viele Eindrücke mit und wird sich auch weiterhin regelmäßig mit Wernert treffen, um den Ausbau der Barrierefreiheit in all seinen Facetten voranzubringen.

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