Kirche in Karlsruhe positioniert sich für Demokratie und Menschenrechte

Initiative „Farbe bekennen für Demokratie und eine offene Gesellschaft“. Grafik: pm

Initiative „Farbe bekennen für Demokratie und eine offene Gesellschaft“. Grafik: pm

Am Dienstag, 23. Mai, und am Pfingstsamstag, 3. Juni 2017, beteiligen sich die evangelische und die katholische Kirche in Karlsruhe an Kundgebungen, die sich für Demokratie und Menschenrechte, gegen Intoleranz und Gewalt richten, und laden zur Teilnahme ein.


Am Geburtstag des Grundgesetzes am Dienstag, 23. Mai 2017, um 11.55 Uhr setzen Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeiter der anliegenden Geschäfte, Parteien, gesellschaftliche Gruppen, Kirchen, Verbände oder Einzelpersonen unter dem Motto „Farbe bekennen“ in der Mittagspause auf dem Platz der Grundrechte (Karl-Friedrich-Straße 6 /zwischen Zirkel und Schlossplatz) ein Zeichen für Demokratie, Menschenwürde und für den Schutz der Grundrechte.

Angesicht der Zunahme von Gewalt und angesichts von populistischen Tendenzen, die die Demokratie in Gefahr bringen, setzt diese Aktion ein positives Zeichen für die Demokratie und für ein offenes und faires Miteinander. Karlsruhe als Stadt des Rechts bietet sich in besonderer Weise dafür an. Diese Aktion wird zur gleichen Zeit auch in verschiedenen Städten in Baden-Württemberg durchgeführt.

Kurze Grußworte sprechen Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Oberkirchenrat Christoph Schneider-Harpprecht, Evangelische Landeskirche in Baden und die beiden Stadtdekane Thomas Schalla, Evangelische Kirche in Karlsruhe, und Hubert Streckert, Katholische Kirche in Karlsruhe. Die Veranstaltung wird moderiert von Kirchenrätin Franziska Gnändinger, Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung der Evangelischen Landeskirche in Baden. Die „All Right Dixies“ sorgen für gute Stimmung.

Beteiligt sind

Amnesty International Bezirk Karlsruhe, attac Karlsruhe, AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt, Bündnis 90/DIE GRÜNEN Kreisverband und Gemeindratsfraktion Karlsruhe, Büro für Integration der Stadt Karlsruhe, CDU Gemeinderatsfraktion Karlsruhe, Deutscher Gewerkschaftsbund Stadtverband Karlsruhe, Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe, FDP Karlsruhe, Internationales Begegnungszentrum Karlsruhe, Karlsruher Liste KAL, Kulturamt der Stadt Karlsruhe, pro familia Karlsruhe, Roncalli-Forum Karlsruhe, SPD Gemeindratsfraktion Karlsruhe, Volkshochschule Karlsruhe e.V. sowie weitere Einrichtungen und Organisationen.

Die Kundgebung ist ein Baustein des gesellschaftlichen Widerstands in Karlsruhe gegen den geplanten Aufmarsch rechter Gruppen am Pfingstsamstag, 3. Juni 2017, und als ein starkes Zeichen der Zivilgesellschaft für eine offene Gesellschaft.

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