Bürgerstiftung fördert Kunsttherapie und Netzwerkarbeit

(v.l.) Roland Laue, Günther Malisius, Ortsvorsteherin Alexandra Ries und Dr. Hildegund Brandenburg übergaben die Spende an Monika Niedenführ und Klaus Kühn von der Pestalozzischule. Fotos: cg

(v.l.) Roland Laue, Günther Malisius, Ortsvorsteherin Alexandra Ries und Dr. Hildegund Brandenburg übergaben die Spende an Monika Niedenführ und Klaus Kühn von der Pestalozzischule. Fotos: cg

Die Durlacher Bürgerstiftung für Kultur und Geschichte unterstützt mit ihrer Ausschüttung ein kunsttherapeutisches Projekt an der Pestalozzischule und die Mitgliedschaft von Durlach im „Forum Stadt – Netzwerk Historische Städte“.

Die Pestalozzischule Durlach führt in diesem Jahr für ihre Schülerinnen und Schüler ein ganz besonderes Projekt durch: Ein Kunstprojekt mit Anuschka Rausch.

Rausch arbeitet nach dem intermedialen Ansatz der Kunsttherapie und Kreativpädagogik. Somit sollen Kinder, die im normalen Lebensalltag niemals die Chance hätten, mit Kunst in Berührung zu kommen, an diese herangeführt und mit unterschiedlichen Materialien bekannt gemacht werden. Aufgabe ist es für die Kinder, eine Arbeit von Beginn bis zum Abschluss durchzuführen – auch, wenn es manchmal mühsam ist.

Die Schülerinnen und Schüler können durch dieses Projekt ebenfalls lernen, ihren Gedanken – manchmal eventuell auch ihren Ängsten und Sorgen – eine Stimme zu geben und über das Medium Kunst ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Da dies über die Sprache oftmals nicht gelingt, möchte die Sozialarbeiterin des Stadtamts Durlach, Monika Niedenführ, ihren Schülerinnen und Schülern an der Pestalozzischule Durlach diese Chance ermöglichen.

Dieses Projekt ist allerdings nur möglich, weil die Bürgerstiftung Durlach als Sponsor gewonnen werden konnte. Die Vorsitzenden Dr. Hildegund Brandenburg, Günther Malisius und Alexandra Ries waren von der Idee begeistert und möchten den Jugendlichen einen Chance geben, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Deshalb wurde dieses Projekt mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt. Hierfür bedankte sich Schulleiter Klaus Kühn im Rahmen der Scheckübergabe. „Kindern Zugänge schaffen, die nich selbstverständlich sind“, das ist für Kühn ein wichtiger Aspekt des Projekts.

Ebenso wird die Bürgerstiftung den ersten Jahresmitgliedsbeitrag von Durlach im „Netzwerk Historischer Städte“ von 590 Euro übernehmen.

Durlacher Bürgerstiftung für Kultur und Geschichte

Die Durlacher Bürgerstiftung für Kultur und Geschichte besteht nun seit 6 Jahren und hat derzeit ein Grundkapital von 150.000 Euro. Ziel sei es, so Malisius, in 5 Jahren auf eine halbe Million durch Zustiftungen und Erbschaften zu kommen. Die bisherigen jährlichen Ausschüttungen der Zinsen gingen vor allem an sozialpädagogische Projekte von Jugendlichen. Nachdem das Regierungspräsidium genehmigt hat, 30 Prozent des Vermögens in Aktien anzulegen, sollen aufgrund der Dividendenzahlungen der gekauften Aktien zukünftig größere jährliche Ausschüttungen möglich sein.

Weitere Informationen

Durlacher Bürgerstiftung für Kultur und Geschichte auf Durlacher.de

Pestalozzischule Durlach auf Durlacher.de

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