Im Miteinander für die Menschen

Im Miteinander für die Menschen. Foto: pm

Der Vorstand 2016. Fotos: pm

Der ASB Region Karlsruhe dankt allen Mitgliedern, die mit ihrem Beitrag helfen zu helfen.

Der ASB Region Karlsruhe lädt am 23. November 2016 zur Mitgliederversammlung 2016 in seine Geschäftsstelle in Durlach. Christoph Nießner, der ASB-Vorsitzende am Ort, freut sich über stabile Mitgliederzahlen und nimmt dies zum Anlass, den „vielen stillen Unterstützern“ des Wohlfahrtsverbands zu danken: „20.000 Mitglieder aus Karlsruhe und Umgebung schaffen mit ihrem Beitrag die Basis dafür, was wir hier täglich im Miteinander für die Menschen tun: in unseren Pflegeheimen und Tagespflegen, in der ambulanten Pflege, in der Erste-Hilfe-Ausbildung und im Rettungsdienst. Ihr Beitrag hilft uns helfen, sehr gut so, Dankeschön!“

In ihrem Bericht an die Mitgliederversammlung informiert die Geschäftsführung über Themen und Tätigkeit der einzelnen Dienste. Das Pflegestärkungsgesetz II ist ein Thema für die Leiterin Soziale Dienste beim ASB Region Karlsruhe, Barbara Gabriel. „In unseren Pflegeheimen und Tagespflegen bieten wir seit Beginn dieses Quartals Info-Abende an“, sagt sie. Es gehe ihr darum, „Angehörigen deutlich zu machen, dass es bei der hohen Qualität der Versorgung bleibt. Zugleich tun wir alles, um die Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden in der Pflege optimal zu gestalten. Das beginnt damit, dass wir sie mittels EDV entlasten, und schließt ein ehrliches Wertschätzen für die engagierten Teams mit ein.“

Matthias Wahl, Leiter Krankentransport / Rettungsdienst beim ASB Region Karlsruhe, sieht mit den Einsatzzahlen, die zuletzt jedes Jahr anstiegen, „einen Punkt erreicht, an dem es unausweichlich wurde, die Dienste auszuweiten“. Mit den Krankenkassen wurde entsprechend verhandelt. „In unserem Gebiet führt das unter anderem dazu, dass in Durlach in den Nachtstunden künftig ein zweiter Rettungswagen zum Einsatz bereit steht.“ Wenn man neue Kräfte an Bord hole, dann nach zwei Prinzipien, so Wahl: „Wir setzen zum einen auf ausgebildete, berufserfahrene Kolleginnen und Kollegen und bilden zum anderen Rettungsassistenten zu Notfallsanitätern weiter, auf eigene Kosten an der ASB-Landesschule in Mannheim.“

Wie Joachim Schmid, der Geschäftsführer des ASB Region Karlsruhe, ergänzt, baut der ASB im kommenden Jahr eine neue Rettungswache im Raum Baden-Baden / Rastatt, um dort das Angebot des DRK-Kreisverbands zu ergänzen. „Wir haben bei einer Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Wo die neue Wache angesiedelt wird, entscheidet der Bereichsausschuss.“ Es freue ihn zu sehen, so Schmid weiter, wie der ASB „mit hoher Mitarbeiter-Orientierung als attraktiver Arbeitgeber dasteht.“ Ein Beleg für das große Interesse an der Entwicklung seines Verbands ist die Resonanz auf dem ASB-eigenen Facebook-Kanal, wo etwa ein Post zum Thema Rettungsdienst zu über 3.000 Abrufen aus der Region führt.

Geschäftsführer Schmid berichtet zudem vom Ausbau zweier weiterer Dienste des ASB: „Wir haben den ASB-Hausnotruf personell verstärkt und können dieses intelligente System für alleinstehende Menschen nun noch aktiver anbieten – ganz nach unserer Philosophie, Menschen so zu unterstützen, dass sie so lange wie möglich selbstständig leben, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ihr Leben weitgehend selbst bestimmen können.“ Das Team der Erste-Hilfe-Ausbildung spricht 2017 ambitioniert weitere Zielgruppen an und erweitert das Programm um den Kurs „Erste Hilfe bei Sport- und Freizeitverletzungen“, einen „Erste-Hilfe-Familientag“ sowie eine „Erste-Hilfe-Motorradtour“. Kurzer Rückblick: Die drei neuen Angebote aus diesem Jahr verzeichnen zunehmend Resonanz: die Erste-Hilfe-Kurse speziell für Bildungseinrichtungen, also für Mitarbeitende etwa von Schulen und Kindertagesstätten, sowie zwei neue Projekte im Schulsanitätsdienst und die Wochenendkurse für Erste Hilfe am Hund, ebenso schmunzelnd wie ernst „Erste Hilfe Wuff“ genannt.

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