Die Stegwiesen in Durlach-Aue müssen unbebaut bleiben

BÜGDA

Aus der „BÜGDA“ meldet sich nun die Arbeitsgruppe AGG „Aue Gemeinsam Gestalten“ zum vorgesehenen Bebauungsplan der Stegwiesen, östlich der Westmark-, Ostmark- und Kärntner Straße, zu Wort.

Die AGG, die aus der Bürgerbeteiligung zum Sanierungsgebiet Durlach-Aue hervorgegangen ist, hat sich im letzten Jahr zusammen mit vielen, engagierten Auer Mitstreitern mit Fragen der weiteren Entwicklung von Aue auseinandergesetzt.

In einer Frage waren sich schlussendlich alle einig, die innerdörflichen Freiräume, so auch die Stegwiesen unbedingt so zu lassen, wie sie sind. Sie sind die „Grünen Lungen“ von Aue, und dürfen daher nicht bebaut werden. Nicht zuletzt deshalb, weil diese grünen, ruhigen Freiräume die Wohnqualität von Aue ausmachen und auch klimatisch enorm wichtig sind. Für den Erhalt der Stegwiesen spricht auch, dass sie über eine Fuß- und Radwegverbindung von der Feuerwehr nach Norden zum „Am Rainle-Fußweg“ auch begehbar und erlebbar gemacht werden.

Eine einmalige städtebauliche Chance für Aue wäre die Umwidmung der Stegwiesen in eine öffentliche Freifläche, einer bespielbaren Bürgerwiese, einem Bürgerpark, der auch der gewünschten, identitätsfördernden Mitte am Alten Rathaus / Alte Schule und Feuerwehr attraktive Impulse geben würde. Ein kleinmaßstäblicher Dorfplatz mit Zugängen von der Westmarkstraße sowie von den Stegwiesen könnte das Herzstück von Aue werden. Die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten und ein Café mit Außenbewirtschaftung sollten hier realisiert werden und mit einem kleinen Wochenmarkt könnte sich hier ein beliebter Treff entwickeln.

Weitere Themen, wie angepasste Stellplatzverordnung für Neu– und Umbauten sowie Nutzungs- und Gestaltungsfragen, werden in Kürze folgen. Anfang Juli 2016 ist von der BÜGDA und AGG ein Bürgerforum geplant, Genaueres ebenfalls in Kürze.

Weitere Informationen

Bürgergemeinschaft Durlach und Aue 1892 e.V. auf Durlacher.de

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