Von „BeoNetzwerk“ zu „BeoVielfalt“: Ausbildung und Teilhabe für alle

stja

Aus dem Berufsorientierungsprojekt „BeoNetzwerk“ des Stadtjugendausschuss e. V. und der Agentur für Arbeit in der Stadt Karlsruhe ist „BeoVielfalt“ entstanden.

„Wir haben damit ein bewährtes Projekt weiterentwickelt, an dem seit 2007 rund 23.000 Jugendliche im Stadt- und Landkreis Karlsruhe teilgenommen haben“, so die Leiterin der Jugendagentur Karlsruhe, Susanne Günther. Sie reagiert damit auf Anfragen, die die Jugendagentur derzeit zu BeoNetzwerk erreichen. „Unabhängig von der Beschlusslage im Landkreis Karlsruhe werden weiterhin Sozialkompetenztrainings an Karlsruher Schulen durchgeführt. Unsere praktischen Berufsorientierungsprojekte für Schülerinnen und Schüler im Stadt- und Landkreis starten ab März 2016“, stellt Susanne Günther fest.

BeoVielfalt hat das Ziel, junge Menschen auf ihrem Weg zu einem unabhängigen und selbstverantwortlichen Erwachsensein und zu voller gesellschaftlicher Teilhabe zu unterstützen. Die Berufsausbildung ist dafür ein wesentlicher Schlüssel. Hier leistet BeoVielfalt einen wichtigen Beitrag, insbesondere für sozial benachteiligte und individuell beeinträchtigte Jugendliche. Auch junge Menschen mit Fluchterfahrung werden einbezogen.

„Gerade für die genannten Gruppen ist der Einstieg in den Arbeitsmarkt mitunter schwierig", ergänzt Susanne Günther. Daher komme es vor allem am Übergang von der Schule in den Beruf darauf an, angemessene Unterstützung anzubieten und Hindernisse abzubauen. Das BeoVielfalt-Team bei der Jugendagentur bietet diese Hilfe in ganz konkreter Form: Mit sozialen Trainings an Karlsruher Schulen und mit praktischen Berufsorientierungsprojekten in Betrieben und Einrichtungen.

„So können die eigenen Ziele im Hinblick auf die Ausbildung und den Beruf mit den Kompetenzen viel besser abgeglichen werden“, betont Gabi Matusik vom BeoVielfalt-Team. Bei der Teilnahme an einem der praktischen Projekte finde eine frühzeitige und aktive Auseinandersetzung mit den Anforderungen eines Berufsfeldes statt. So würden Berührungsängste und Vorurteile abgebaut, neue Kontakte geschlossen und eine nachhaltige Integration gefördert. Das aktuelle Programmheft mit knapp 60 Angeboten zwischen März und Juli, wird gerade an den Schulen im Stadt- und Landkreis in Umlauf gebracht.

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