110. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe Abteilung Aue

Brandoberamtsrat Andreas Telpl nimmt die Beförderungen der Kameraden vor. Foto: pm

Brandoberamtsrat Andreas Telpl nimmt die Beförderungen der Kameraden vor. Foto: pm

Am 10. Januar 2015 fand im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe Abteilung Aue die 110. Jahreshauptversammlung statt.

Um 19.10 Uhr begrüßte Abteilungskommandant Fuchs die anwesenden Kameraden und Gäste, darunter Ortschaftsrat Martin Pötzsche, Stadtfeuerwehrverbandsvorsitzenden Ulrich Volz und Brandoberamtsrat Andreas Telpl von der Branddirektion der Stadt Karlsruhe.

Im Anschluss an die Begrüßung gedachte man der im letzen Jahr verstorbenen Kameraden. Auch aus den Reihen der Altersmannschaft der Abteilung Aue waren zwei Todesfälle zu betrauern.

In seinem Jahresbericht erinnerte Abteilungskommandant Fuchs an den Wasserrohrbruch in der Stuttgarter Straße, bei dem die Feuerwehr sowohl beim Keller auspumpen half, als auch mit dem 2013 gegründeten Verpflegungszug die Versorgung der Einsatzkräfte übernahm. Weitere Punkte in seinem Jahresbericht waren der Tag der offenen Tür, das Feuerwehrfest, die Unterstützung der Kirchengemeinden bei der Ausrichtung ihrer Osterfeuer, die Unterstützung der Auemer Kindergärten bei ihrem Martinsumzug und nicht zu letzt der Betrieb der Verpflegungsstation beim Marathon an Kilometer 9. Auch der Ausbildungsbetrieb der Abteilung Aue fand Eingang in seinen Jahresbericht. Die notwendigen Übungsstunden seien sicherlich eine Belastung, doch leider notwendig. Aus diesem Grunde freue sich Abteilungskommandant Fuchs aber, dass sich doch so viele Kameraden bereit erklären, dies auf sich zu nehmen. Er dankte den Kameraden für ihr Engagement, den Familien für ihr Verständnis und dem Stadtfeuerwehrverband, der Branddirektion und dem Ortschaftsrat für ihre Unterstützung und hoffte auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Im folgenden Bericht von Jugendwart Maximilian Kohnle ging es um das Jahr aus Sicht der Jugendfeuerwehr. Die Christbaumsammelaktion der Jugendfeuerwehr war ein voller Erfolg und stellt einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Jugendarbeit dar. Ohne das Christbaumsammeln wären Aktivitäten wie das jährliche Jugendzeltlager in den Sommerferien und der Tag der BF nicht möglich. Diese seien aber für eine attraktive Jugendarbeit dringend nötig. Weitere Punkte waren die erfolgreiche Teilnahme am Schwimm- und Sportwettkampf des Stadtjugendfeuerwehrverbandes gewesen, der Standdienst auf der Messe Offerta und die, von der Jugendabteilung Aue ausgerichteten, Jugendfeuerwehrspiele des Stadtjugendfeuerwehrverbandes gewesen. Die Jugendfeuerwehr konnte, wie bereits in den Jahren zuvor, die Einsatzmannschaft bei ihrem Tag der offenen Tür und beim Sommerfest unterstützen. Jugendwart Kohnle betonte in seiner Rede nochmals die Wichtigkeit einer aktiven Jugendarbeit für die Nachwuchssicherung der Einsatzabteilung und konnte über zumindest stabile Mitgliederzahlen in der Jugendfeuerwehr berichten.

Anschließend erfolgten die Berichte des Kassenwarts, des Kassenprüfers, der Branddirektion und, zum ersten Mal bei einer Jahreshauptversammlung in Aue, der Bericht der Brandschutzerzieher.

Nach der Aussprache zu den Berichten beförderte Brandoberamtsrat Andreas Telpl die Kameraden Dennis Wetz, Timo Bommert, Christian Bräuer und Philipp Scholz zu Feuerwehrmännern und Melanie Müller zur Feuerwehrfrau. Hierbei gab er zum Ausdruck, dass es ihn und natürlich auch die Branddirektion freue, so viele junge Kameraden im Kreise der Feuerwehrfamilie begrüßen zu dürfen und es ein gutes Zeichen sei, dass sich auch junge Menschen ehrenamtlich für die Menschen in Karlsruhe einzusetzen bereit seien und die zeitliche Belastung auf sich zu nehmen.

Ein ähnliches Thema klang in den Grußworten des Stadtfeuerwehrverbandes, überbracht von Verbandsvorsitzendem Ulrich Volz, an. Auf der Offerta wäre ihm bewusst geworden, dass in breiten Teilen der Bevölkerung das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehren gar nicht mehr wahrgenommen würde. In Baden-Württemberg sei der Brandschutz aber zu einem Großteil ehrenamtlich organisiert und nur in 8 Städten sei eine Berufsfeuerwehr vorhanden. Es müsse Aufgabe des Verbandes und jeder einzelnen Feuerwehr sein, der Bevölkerung verständlich zu machen, dass viele der Feuerwehrmänner, die in Notfällen gerufen werden, diese Aufgabe ehrenamtlich erfüllen.

Gegen 21 Uhr schloss Abteilungskommandant Fuchs die Jahreshauptversammlung.

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