Fehlende Waggons nach Stuttgart: Stober (SPD) dankt für nachvollziehbare Begründung

Durlacher Bahnhof. Foto: cg

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Erleichtert zeigt sich der Karlsruher SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Stober über ein aktuelles Schreiben der Deutschen Bahn AG, in dem diese zumindest eine nachvollziehbare Begründung für die fehlenden Waggons auf der Strecke Karlsruhe – Stuttgart liefert. Mitteilung vom 8. Februar 2015.

„Diese Transparenz war bitter notwendig“, so Stober. „Und die Bahn hat gezeigt: Sie kann, wenn sie will.“ Wichtig sei daher, dass dieses gute Beispiel Schule mache und sie auch bei dem brandaktuellen Thema Güterverkehrsausbau diese Transparenz walten lasse.

„Der aktuelle Engpass an IC-Wagen resultiert u.a. daraus, dass IC-Züge noch immer Leistungen auf ICE-Linien übernehmen müssen“, so der Konzernbevollmächtigte der DB AG für Baden-Württemberg, Eckert Fricke, in seinem Schreiben an den Karlsruher Abgeordneten. Und später heißt es weiter: „Die Deutsche Bahn hat neue Fahrzeuge bestellt. Leider hat sich die Auslieferung und Zulassung der neuen Fahrzeuge um zwei Jahre verzögert. Solange müssen auf den betroffenen Linien ersatzweise herkömmliche IC-Züge eingesetzt werden, um das Fahrtenangebot weiter aufrechterhalten zu können. Diese IC-Züge fehlen uns an anderer Stelle im Fernverkehrsnetz zur Ausweitung der Kapazitäten und als Reserve für kurzfristige Zugausfälle.“

Johannes Stober kommentiert: „Dieses Thema kennen wir in Karlsruhe von der AVG nur allzu gut!“ Es wäre daher falsch, wenn hier gegenüber der DB andere Maßstäbe angelegt werden würden. Gleichzeitig bedankte er sich bei der DB für die Bestellung neuer IC-Doppelstockwagen für die Strecke Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg, die ein höheres Sitzplatzangebot haben. „Aber auch diese Fahrzeuge müssen natürlich erst ausgeliefert werden“, so der Sozialdemokrat aus leidvoller Erfahrung. Dennoch hoffe er, dass diese Fahrzeuge pünktlich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 zur Verfügung stehen werden.

Halbstundentakt durch Neuausschreibung der „Stuttgarter Netze“ in Sicht

Dankbar sei er Herrn Fricke auch für den Hinweis, dass sich mit der Ausschreibung der sogenannten „Stuttgarter Netze“, in denen auch die Verbindung Karlsruhe – Stuttgart enthalten ist, sich das Verkehrsangebot zwischen den beiden größten baden-württembergischen Städten durch die Einführung eines Halbstundentakts nochmals deutlich verbessern werde. Nach den Angaben auf der Internetseite des baden-württembergischen Verkehrsministeriums sei für die Inbetriebnahme des Netzes 1c („Franken-Enz“), zu dem auch der Abschnitt Karlsruhe – Stuttgart gehört, für Dezember 2018 vorgesehen, so Stober. Allerdings befinde sich in der Rubrik „Randbedingungen Infrastruktur“ zu dem Netz 1c auch der Text „Stuttgart 21 / NBS Wendlingen – Ulm“. Dies zeige daher, dass auch für Karlsruhe eine möglichst zeitnahe Fertigstellung dieses Projekts von großer Wichtigkeit ist.

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