Wie funktioniert der Umgang mit der Papiertonne?

Wie funktioniert der Umgang mit der Papiertonne? Foto: cg

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Befreiungsanträge müssen bis 16. November 2014 gestellt werden.

Die Wertstofferfassung wird ab 1. Januar 2015 mit Einführung einer zusätzlichen Papiertonne neu strukturiert. Neben der Beibehaltung des 14-täglichen Abholrhythmus für die Wertstofftonne und der Leerung der Papiertonne alle vier Wochen legte der Gemeinderat außerdem die Details für den Befreiungsantrag zur Papiertonne fest. Grundstückseigentümer und -eigentümerinnen, die ihr gesamtes Altpapier – also Papier, Pappe, Kartonagen oder Verpackungen aus diesem Material – an Vereine, Wertstoffstationen oder gewerbliche Anbieter abgeben, können sich von der Papiertonne befreien lassen. Eine Entsorgung des Altpapiers über die Wertstofftonne ist nach Aufstellung der Papiertonne nicht mehr möglich.

Die Vereinssammlungen werden weiterhin unterstützt

Die städtische Papiertonne ist für jenes Altpapier gedacht, das bisher ausschließlich über die Wertstofftonne entsorgt wurde. Die Vereinssammlungen wird es daher auch künftig geben. Die Stadt Karlsruhe unterstützt die Vereine bei ihren gemeinnützigen Sammlungen und möchte diese als festen Bestandteil der städtischen Papiersammlung weiterhin verankern. Mit dem „Verein zur Abwicklung der gemeinnützigen Papiersammlungen in Karlsruhe e.V.“ steht die Stadt in engem Kontakt. Dieser Verein koordiniert die Transporteure und die Vermarktung. Alternativ können die Vereine eigenständig ihre Sammlungen betreiben, sofern sie die Kriterien einer gemeinnützigen Sammlung erfüllen.

Ein Befreiungsantrag ist möglich

Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sowie Hausverwaltungen können sich von der städtischen Papiertonne befreien lassen. Mieterinnen und Mieter müssen ihre Wünsche mit der Hausverwaltung oder dem Vermieter beziehungsweise der Vermieterin abklären. Schnell, bequem und portofrei kann der Befreiungsantrag online (s. Links) ausgefüllt und abgeschickt werden. Anträge liegen außerdem in den Bürgerbüros, Ortsverwaltungen, Rathäusern, im Stadtamt Durlach und im Amt für Abfallwirtschaft (AfA) aus. Bei diesen Dienststellen kann der ausgefüllte Antrag auch abgeben werden.

Bürgerinnen und Bürger, die bereits in der ersten Aufstellphase der Papiertonne – Dezember 2014 bis März 2015 – keine Papiertonne erhalten möchten, müssen ihren Antrag bis spätestens 16. November 2014 online gestellt oder beim AfA abgegeben haben. Wer keinen Befreiungsantrag gestellt hat, erhält zunächst die Papiertonne in einer angemessenen Größe (120, 240, 1.100 Liter) automatisch kostenlos von der Stadt. Die Größe orientiert sich dabei an den vorhandenen Wertstofftonnen. Bereits in der Datenerhebung geäußerte Wünsche zur Behältergröße werden soweit möglich berücksichtigt.

Die Aufstellung beginnt am 8. Dezember

Das Amt für Abfallwirtschaft wird die Papiertonne in Etappen einführen. Am 8. Dezember 2014 beginnt die Aufstellung der Papiertonnen in den Stadtteilen. Gestartet wird in Grünwettersbach, Hohenwettersbach, Palmbach, Stupferich und Wolfartsweier.

Wo es schwierig ist, eine weitere Tonne aufzustellen, bietet die Stadt Grundstückseigentümern und -eigentümerinnen und Hausverwaltungen an, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Das AfA setzt sich in diesem Fall ab Anfang März mit den Bürgerinnen und Bürgern in Verbindung. Das gleiche gilt für Grundstückseigentümer oder Hausverwaltungen, die in der vorangegangenen Erhebung eine Stellplatzproblematik angekreuzt haben und für die kein Befreiungsantrag vorliegt.

Weitere Informationen

Alle wichtigen Informationen zur Papiertonne - auch in verschiedenen Sprachen - sind ab sofort im Internet (s. Links) verfügbar. Zusätzlich erhalten alle Haushalte zeitnah ein Informationsblatt. Bei Fragen können sich die Bürgerinnen und Bürger außerdem telefonisch an die Behördennummer 115 wenden.

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