Stehen in Durlach momentan zu viele Geschäfte leer?

Die FDP wünscht sich eine stärkere Einbindung der Wirtschaftsförderung für Durlach. Foto: cg

Die FDP wünscht sich eine stärkere Einbindung der Wirtschaftsförderung für Durlach. Foto: cg

Diese Frage stellte sich die FDP Durlach und lud am 5. März 2013 die Durlacher Geschäftsleute zu einem Gedankenaustausch ein.

„In der Diskussion wurden verschiedene Kriterien ausgearbeitet, die wichtig sind, den Standort Durlach für die Geschäfte zu stärken“, so die FDP in ihrer Pressemitteilung.

An vorderer Stelle stehe die gute Erreichbarkeit der Geschäfte, insbesondere auch für Kunden, die mit dem PKW aus den Höhenlagen und dem Umland kommen (u.a. Parksituation). In diesem Zusammenhang wurde der Erhalt der „Brötchentaste“ als wichtiges Überlebenskriterium angesehen. Weiter wurde die Wichtigkeit einheitlicher Öffnungszeiten der Durlacher Geschäfte betont und der Erhalt des Durlacher Wochenmarktes gefordert. Einen breiten Raum nahm auch die Erörterung von Sonderereignissen wie verkaufsoffene Wochenenden, Kirchweih, Straßenfest oder Weihnachtsmarkt ein, die auch Kunden von außerhalb nach Durlach ziehen würden. Da die verkaufsoffenen Sonntage aber insbesondere für kleine Geschäfte mit hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand verbunden seien, erhoffen sich diese, dass die Gebühren für Werbung und eigene Aktivitäten bei diesen Gelegenheiten in erschwinglichem Rahmen bleiben. Die Ideen, Durlach zu stärken, waren laut FDP sehr vielfältig.

Abschließend griff die OR-Fraktion der FDP-Durlach die Forderung auf, die Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe stärker einzubinden. Mit ihr gemeinsam solle ein strategisches Konzept für die Steigerung der Attraktivität des Einkaufszentrums Durlach als B-Zentrum der Stadt Karlsruhe entwickelt werden. Die FDP werde einen entsprechenden Antrag stellen, so die Freien Demokraten in ihrer Mitteilung.

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