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25+1 Jahre „Theater in der Orgelfabrik“

„Ein Bericht für eine Akademie“ (Kafka) in der Orgelfabrik. Foto: Samuel Degen (sade)

Nachdem das „Theater in der Orgelfabrik“ im letzten Jahr sein 25-jähriges Bestehen gefeiert hat, freut sich das Ensemble auch in diesem Jahr seine Gäste wieder begrüßen zu dürfen.

Inzwischen schaut das „Theater in der Orgelfabrik“ auf 45 Stücke zurück, über 62 Schauspieler/innen waren und sind dabei, und in jedem Jahr gibt es mindestens eine Uraufführung.

Nach „Tod in Venedig“, „Titanic“, „Warten auf Molière“, „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“, „Der Impresario von Smyrna“, „Blaubart“, „Der Proceß“, „Der Meister und Margarita“ und „Der Untergang des Hauses Usher“, wird dieses Jahr in ein Schloss geführt, in dem Grusel und Schrecken herrschen, natürlich wie immer mit groteskem Humor gewürzt. „Der Fluch des Golem“ lautet der Titel. Aber damit man nicht so lange warten muss, beginnt die Spielzeit mit der Wiederaufnahme von Franz Kafkas „Ein Bericht für eine Akademie“ schon im Juli, für alle diejenigen, die diese Aufführung im letzten Jahr verpasst haben.

Ein Bericht für eine Akademie

nach Franz Kafka

Wiederaufnahme am 12. Juli 2013
Weitere Vorstellungen am 13./17./19. und zum letzten Mal am 20. Juli 2013

Es spielen: Sven Fechner und Franco Rosa
Licht: Peter Schmitt
Inszenierung: Franco Rosa

Beginn jeweils 20.00 Uhr
Eintritt 14 € / 12 € (Ermäßigte Karten für Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte)

Nachdem sich das „Theater in der Orgelfabrik“ schon häufig Kafkas Romanen und Erzählungen zugewandt hat („Die Verwandlung“, „Das Schloss“ „Der Proceß“), steht in diesem Jahr die Wiederaufnahme von „Ein Bericht für eine Akademie“ auf dem Spielplan. Eine beißende Satire auf die Anpassung und das Funktionieren.

Der Fluch des Golem

Theaterstück von Gabriele Michel und Franco Rosa

Uraufführung am 17. August 2013
Weitere Vorstellungen am 23./24. und 30./31. August, am 6./7./13./14./21./28. September, am 5./11. Oktober und zum letzten Mal am 12. Oktober 2013

Es spielen: Martina Eckrich, Gabriele Michel, Ulrike Schmitt, Katrin Wünschel; Rainer Haring, Oliver Grimm, Ramayya Kumar, Franco Rosa u.a.
Licht: Peter Schmitt
Inszenierung: Franco Rosa

Beginn jeweils 20.00 Uhr
Eintritt 14 € / 12 € (Ermäßigte Karten für Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte)

In einer uralten Sage wird die Geschichte des Golem überliefert – das künstliche Wesen, geschaffen von Menschenhand. Zum Leben erweckt, ist er stärker und machtvoller als andere Lebewesen und jeder Versuch, ihn wieder zu zerstören, scheitert. So kehrt er wieder, zu bestimmten Zeiten, in bestimmten Jahren.

Die Gaukler sind in der Stadt. Auf dem düsteren Schloss die Gräfin, der Baron, ein Porträtmaler und Rosina, das Dienstmädchen, eingeschlossen in ihrer längst vergangenen Welt. Der Mann der Gräfin ist auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen, und ihr Sohn verschwand. Was hat der Golem damit zu tun? Ist er der Schuldige? Sind die Gaukler in der Lage, Aufklärung in das Dunkel zu bringen? Schließlich können sie in den Tarotkarten ja die Zukunft und die Vergangenheit sehen, und es heißt, sie können sogar Tote wieder heraufbeschwören.

Ein Abend zwischen Märchen und Mythos, mit einem gehörigen Schuss Grusel. Aber natürlich sorgt die „Gauklertruppe“ auch für die nötige Unterhaltung. Ein Abend, der uns in eine Zeit zurückführt, die längst vergangen ist – und doch so nah.

Mittwoch-Reihe: In der Welt der Musik – Abschiede –

3 unterschiedliche Abende mit dem Ensemble des „Theater in der Orgelfabrik“ und Franco Rosa

Auch in diesem Jahr will das „Theater in der Orgelfabrik“ an den Mittwochabenden wieder ins Reich der Musik entführen. Mit Geschichten und Anekdoten, mit Texten und Briefen rund um das Thema Abschiede. Eingerahmt werden die Abende von der mysteriösen Geschichte um Mozarts Requiem. Die schönsten, traurigsten und ergreifendsten Arien und Duette vom Barock bis zur Gegenwart können miterlebt und genossen werden.

  • 28. August 2013: „Mit einem heitern, einem nassen Aug‘.“
  • 4. September 2013: „Ach Gott, wie weh tut Scheiden.“
  • 11. September 2013: „Leb wohl, verrückte Welt.“

Beginn jeweils 20.00 Uhr
Eintritt 7 €, Abonnement für 3 Abende: 15 €

Und zusätzlich zur Mittwoch-Reihe ein Vortrag von und mit Hanno Botsch:

„Bachs Musik“ – als Spiegel kindlicher Stimmungen und Gefühle

Eines der Geheimnisse Bachscher Musik ist die Spiegelung kindlicher Gefühle und Eigenheiten. Wer Bach so hört, entdeckt Überaschendes. Es ist etwas, das sich dem Erklären entzieht, das aber fühlbar und erlebbar ist.

Am 18. September 2013

Beginn 20.00 Uhr
Eintritt 7 €

„Schwarze Freitage“ mit Father Brown

Nach den berühmten Erzählungen von G.K. Chesterton

An 3 „schwarzen“ Freitagen lädt das Ensemble des „Theaters in der Orgelfabrik“ zu seinen halbszenischen Lesungen ein. Wer Lust auf einen „schön gruseligen“ Freitagabend hat, sollte nicht versäumen vorbeizuschauen.

  • Am 20. September 2013: Father Brown und „Mord auf der Bühne“
    Father Brown steht vor einem schwierigen Fall. Der Leiter der Theatertruppe wird ermordet – und alle Schauspieler haben ein Alibi – sie standen zur Zeit des Mordes auf der Bühne. Aber einer muss es gewesen sein. Für Father Brown kein Problem.
  • Am 27. September 2013: Father Brown und „Mord im Aufzug“
    Auch hier steht Father Brown vor einem Rätsel. Da wird die reiche Erbin ermordet, obwohl alle Tatverdächtigen von hunderten von Leuten gleichzeitig gesehen wurden – wie ist das nur möglich? Oder war es doch ein Unfall? Nun, Father Brown wird es herausfinden.
  • Am 4. Oktober 2013: Father Brown und „Mord im Schloss“
    Ein einsames Schloss. Der Besitzer verstarb, aber da gibt es einige Vermutungen, dass das nicht auf natürlichem Wege geschah. Und warum liegt der Schnupftabak auf dem Tisch herum, und was bedeuten die 25 Kerzen und keine Spur von einem Kerzenleuchter – merkwürdig. Doch Father Brown lässt sich nicht täuschen.

Beginn jeweils 20.00 Uhr
Eintritt 7 €, Abonnement für 3 Abende: 15 €

Kartenvorbestellung
Telefon: 0721 / 401443
Fax: 0721 / 4763830
orgelfabrik(at)t-online.de

Weitere Informationen

Weitere Bilder vom Theaterstück „Ein Bericht für eine Akademie“ | zur Galerie

Theater in der Orgelfabrik auf Durlacher.de

Orgelfabrik auf Durlacher.de

von pm veröffentlicht am

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