. .
Sie sind hier:  Start  >  Neuigkeiten-Archiv  >  Artikel

Bürgeraktion Eisenhafengrund plant für November Expertengepräch

Die Bürgeraktion beim Besuch in Leonberg. Foto: pm

Pressemitteilung der Bürgeraktion vom 23. September 2012 zur Biomüllvergärung im Eisenhafengrund.

Die Bürgeraktion Eisenhafengrund hat den Lösungansatz gefunden bei der alle Seiten Gewinner sind. Die Stadt spart Millionen Euro, die Bürger werden mit geringeren Müllgebühren belastet und der Eisenhafengrund wird nicht zusätzlich versiegelt!

Inzwischen arbeitet das Amt für Abfallwirtschaft mit dem KIT, Insitut für Ingenieurbiologie, und der Karlsruher Firma AVA-CO2, die die Verkohlung der Stoffe betreibt, zusammen, um eine risikolose Kombination mehrerer Verfahren mit der bestehenden Nassvergärung zu kombinieren.

Die komplette Müllentsorgung in Karlsruhe muss optimiert werden. Die Karlsruher Bürger zahlen die höchsten Müllgebühren gegenüber vergleichbaren Stadt- und Landkreisen. Z.B. kostet eine 120 Liter Restmülltonne in Karlsruhe 360 € im Jahr, im Landkreis Karlsruhe 166 €/Jahr und Ortenaukreis 162 €/Jahr. Bei geschätzten 80.000 Restmülltonnen können über 15 Mio. € Gebühren im Jahr eingespart werden.

Die Bürgeraktion hat neben den Kompostplätzen in Neureut beim Klärwerk und in Durlach am Herdweg zwei weitere mögliche Standorte gefunden, die nun bewertet werden.

Unterlagen für Expertengespräch angefordert

Im November 2012 wird die Bürgeraktion ein Gespräch mit Bürgermeister Stapf und weiteren Experten führen, um ihren, für die Karlsruher Bürger Gewinn bringenden Lösungsansatz, zu erläutern. Von der Stadtverwaltung werden dazu noch folgende Unterlagen angefordert, die nötig sind, um das Gespräch auf gleicher Augenhöhe führen zu können:

  • Die Verpflichtung der Stadt zur Wärmeversorgung von 50 Morgen über eine „Wärmesenke“ bzw. über umweltfreundliche Energieerzeugung und die Höhe der Zuschüsse, die das AfA oder die Stadtwerke aus Töpfen der EU erhält
  • Die Entscheidungsunterlagen, die zur Auswahl der Trockenvergärungsanlage geführt haben, auch die Kostenvergleiche zwischen Sanierung der Nassvergärung und der neuen geplanten Trockenvergärung
  • Die schriftliche Entscheidung für den Standort Eisenhafengrund im Vergleich mit anderen Standorten, dem Klärwerk Neureut und weiteren möglichen Standorten in Karlsruhe, z.B. auf dem Durlacher Kompostplatz am Herdweg
  • Die Kalkulation der Kosten für die Trockenvergärungsanlage, die zu der Summe von 16 Mio. € geführt hat.
  • Das Umweltverträglichkeitsgutachten von Anfang der 90er Jahre (vermutlich zum Bau der Nassvergärungsanlage)
  • Die Baugenehmigung der Nassvergärungsanlage nebst Gutachten, die diese Baugenehmigung ermöglicht haben.

von pm veröffentlicht am

Aktuelle TOP-Themen auf Durlacher.de

Das Schwimm-1x1 im Wölfle

Urlaub am Strand, Baden am See, Planschen im Pool: Ab sechs Jahren sollten Kinder sicher schwimmen können.

Neue Geschwindigkeitsmessung im Einsatz

Seit dem 9. August 2019 blitzt es im Stadtgebiet auf eine in Karlsruhe noch ungewohnte Art.

Weniger Unfälle, weniger Verletzte, leider mehr getötete Menschen – Verkehrsunfallbilanz für das erste Halbjahr 2019

Innenminister Thomas Strobl: „Der positive Trend von weniger Unfällen zeigt sich leider nicht bei den schweren Folgen. Zu viele Menschen lassen ihr...

Unfallflucht in Durlach: Geschädigter gesucht

In Durlach hat am späten Donnerstagabend (15. August 2019) laut Angaben einer Zeugin ein 80-jähriger Autofahrer einen geparkten Pkw gestreift und ist...

Spielerisch zu mehr Wertschätzung für Lebensmittel

Spinat, Kresse, Kartoffeln, Feldsalat … – fragt man die Kinder der Kita Zwergenstübchen in Aue, was in ihren zahlreichen Hochbeeten wächst, merkt man...

Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle informiert: „Sicher wohnen – Einbruchschutz“

Am 29. August 2019 kommt das „i MOBIL“ der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle auf den Karlsburg-Vorplatz.

Diakonisches Werk Karlsruhe startet Quartiersmanagement in Durlach-Aue

Das Diakonische Werk Karlsruhe steigt in den Bereich Quartiersmanagement ein und beginnt mit dem Stadtteil Durlach-Aue.

Schwieriger Kampf gegen anhaltende Trockenheit

Der teils kräftige Regen der vergangenen Tage darf nicht darüber hinwegtäuschen: Die Trockenheit hält wie in den vergangenen Jahren, extrem 2013, 2016...

Karlsruhe achtet stärker auf die Sauberkeit

Wer in der Fächerstadt künftig eine Ordnungswidrigkeit begeht, muss mit einem deutlich höheren Bußgeld als bisher rechnen.

Betrüger manipulieren Unternehmensmitarbeiter – auch Durlacher Firma im Visier

In den vergangenen Wochen versuchten Kriminelle verschiedene Karlsruher Unternehmen mit der bekannten Betrugsmasche „CEO-Fraud“ oder mittels...

Alle Neuigkeiten aus Durlach im Archiv auf Durlacher.de