Auch die DLRG Durlach mit Stützpunkt Grötzingen war wieder mit dabei, diesmal in Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Grötzingen. Für die Schüler wurden verschiedene Stationen der DLRG und der Feuerwehr angeboten, um diesen einen Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche zu geben.
Die Feuerwehr Grötzingen bot drei Stationen an. Zum einen konnten die Kinder am „Spreizer“ Fingerspitzengefühl beweisen. Ihre Aufgabe bestand darin, einen Tennisball mit dem hydraulischen Gerät anzuheben und den Ball dabei so wenig wie möglich einzudrücken. Das Gewicht des Spreizer erschwerte die Aufgabe.
Bei einer zweiten Station stand eine mit Wasser gefüllte Mulde auf einer Sitzbank. Unter dieser wiederum waren zwei Hebekissen angebracht. Die Aufgabe hier war es, die Bank mit den pneumatischen Kissen so anzuheben, dass möglichst wenig Wasser aus der Wanne schwappt. Diese Kissen werden normalerweise dafür benutzt um schwere Gegenstände oder Autos anzuheben. Mit einer möglichst ruhigen Hand mussten die Kissen über eine Steuerkonsole mit Luft gefüllt und so die Bank angehoben werden. Nachdem sie unterbaut war, konnte die Luft wieder abgelassen werden.
An der dritten Station wurde an einem Modellhaus verdeutlicht, wie sich im Brandfall der Rauch im inneren eines Hauses ausbreitet. Die Brandschutzerzieher erklärten hier, wie man sich im Haus verhält und was man im Fall eines Brandes tun soll. Hier lernten die Kinder ebenfalls, wie man einen Notruf richtig absetzt. Dieses Wissen konnte auch gleich angewandt werden: an einem Telefon wurde die Notrufnummer 112 gewählt und der Leitstelle ein "Unfall" mitgeteilt. Während der gesamten Zeit stand der komplette Fuhrpark der Feuerwehr Grötzingen auf dem Schulhof und konnte begutachtet werden.
Die Jugendlichen ab 10 Jahren der Feuerwehr Grötzingen treffen sich regelmäßig, um aktiv die Grundlagen der Feuerwehr kennenzulernen. Auch hier darf jeder gerne mal vorbei schauen.
Neben der Feuerwehr Grötzingen hatte die DLRG Durlach zwei weitere Stationen im Angebot. Zum einen gab es die Rettungskette bei Auffinden eines Notfallpatienten, also die Erste-Hilfe-Maßnahmen, die von Kaan Geiger erklärt wurden. Hat man das Bewusstsein festgestellt und ist der Patient ansprechbar, setzt man einen Notruf ab und versorgt den Patienten nach Notwendigkeit. Ist der Patient allerdings nicht ansprechbar, muss man schnell Hilfe rufen und die Atmung kontrollieren. Atmet der Patient nicht, muss sofort ein Notruf abgesetzt werden und eine Herz-Lungen-Wiederbelebung bis zum Eintreffen des Notarztes durchgeführt werden.
Die zweite Station war der „DLRG Checker“, bei dem Pascal Hetzel den Schülern viele allgemeine Informationen über die DLRG gab. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, die seit 99 Jahren existiert, ist heutzutage bei Rettungseinsätzen und Wachposten rund um das Wasser nicht mehr wegzudenken. Zur Veranschaulichung konnten die Schüler den DLRG Einsatzbus und das Rettungsboot der Ortsgruppe Durlach besichtigen. Außerdem feiert die DLRG Durlach dieses Jahr 60 jähriges Jubiläum, weshalb den Schülern auch etwas über die Ortsgruppe erzählt wurde. Die DLRG Durlach bietet an sieben Tagen der Woche verschiedene Schwimmkurse und Angebote an, bei denen jeder herzlich willkommen ist.
Der Helfertag war auch 2012 eine tolle Veranstaltung mit interessanten Angeboten und auch die Kooperation der DLRG mit der Feuerwehr war erfolgreich.
















