5. Karlsruher Singalong

Karlsruher Singalong. Foto: pm

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Nach dem Motto „Noten einstecken, nach Durlach kommen, Weihnachtsoratorium singen“ findet zum fünften Mal das Karlsruher Singalong statt.

Bezirkskantor Johannes Blomenkamp begrüßt am 15. Dezember 2012 (Samstag vor dem 3. Advent) um 18 Uhr alle Sängerinnen und Sänger, die in der Stadtkirche Durlach nach Stimmlage geordnet in den Bänken sitzen. Nach einem kurzen Einsingen werden einige Stücke zusammen mit dem Orchester „angetestet“. Danach ist eine kurze Pause mit Kaffee und Tee im Gemeindehaus und um 19 Uhr beginnt die Aufführung mit dem berühmten „Jauchzet, frohlocket!“.

Rund 250 Singbegeisterte aus Nah und Fern (Kartenbestellungen aus Innsbruck und Trier) erwartet Johannes Blomenkamp zur gemeinsamen Aufführung der ersten drei Kantaten aus Johann Sebastian Bachs berühmtestem Oratorium. Das Besondere: Wer möchte, darf sogar bei den Arien mitsingen. Diese werden wie bei einer „normalen“ Aufführung von namhaften Solisten gesungen. In diesem Jahr sind dies Cornelia Winter (Sopran), Anne Greiling (Alt), Bernhard Gärtner (Tenor) und Peter Arestov (Bass). Selbst einige Orchestermusiker (Camerata 2000, Konzertmeister Manfred Holder) lassen sich vom großen Chor mitreißen und singen, wenn sie nicht zu spielen haben, Bachs bekanntestes Werk mit.

Das 5. Karlsruher Singalong steht unter der Schirmherrschaft des Theologen Friedrich Schorlemmer. Er ist selbst begeisterter Sänger und wird am 3. Advent um 10 Uhr die Predigt im Gottesdienst der Stadtkirche Durlach halten.

Für Zuhörer sind die Plätze auf den Emporen reserviert. Karten zum Mitsingen und Zuhören gibt es bei Musik-Schlaile, Buchhandlung Mächtlinger und online (s. Links).

Die „10 Singalong-Gebote“

  1. Alle MitsängerInnen sitzen in ihren Stimmgruppen (Sopran, Alt, Tenor, Bass). Nur im „gemischten Block“ sitzen SängerInnen aller Stimmgruppen. Die Zuhörer haben eigene Plätze.
  2. Während des Singens bleiben alle sitzen. Nur der Eingangs- und der Schlusschor werden im Stehen gesungen.
  3. Die Fermaten in den Chorälen werden nicht ausgehalten.
  4. Die Arien dürfen mitgesungen werden: alle Frauenstimmen die Sopran- und Altarien, alle Männerstimmen die Tenor- oder Bassarien.
  5. Die Rezitative werden ausschließlich von den Solisten vorgetragen.
  6. Die Anweisungen des Dirigenten (Einsätze, Tempo etc.) sind bindend für alle Teilnehmenden.
  7. Der Dirigent unterbricht die Aufführung nur, wenn etwas total schief geht und es nötig ist, neue Anweisungen zu geben, um das Weihnachtsoratorium gut zu Ende zu singen.
  8. Teilnehmer, die offensichtlich ein Risiko für das Gelingen der Aufführung darstellen, sind von den Nebensitzenden freundlich zu ermahnen.
  9. Essen und Trinken ist in den Kirchenbänken nicht gestattet.
  10. Handys müssen ausgeschaltet werden.

(Text angelehnt an die 10 Gebote einer Frankfurter Singalong-Aufführung)

Weitere Informationen

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