Anwesend war die Staatssekretärin Splett vom Verkehrs- und Infrastrukturministerium (MVI), welche Verbesserungen am Straßenasphalt und eine Erneuerung der bestehenden Lärmschutzwände ab Mitte 2012 in Aussicht stellte. Ebenfalls nahm die Stadt Karlsruhe, welche durch ihren Lärmschutzbeauftragten Armin Kaiser vertreten war, an der Veranstaltung teil.
In einem Brief an das MVI hat Manfred Groh nun die Ankündigungen aufgegriffen und nachgehakt. „Die Lärmbelastung für die Killisfelder, welche tagtäglich durch das hohe Verkehrsaufkommen auf der Autobahn 5 zwischen dem Autobahnkreuz Karlsruhe und der Anschlussstelle Durlach, insbesondere aber zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Mitte und Karlsruhe-Durlach betroffen sind, ist mehr als erheblich. An dem Wohngebiet fahren täglich ca. 130.000 Fahrzeugen vorbei. In ihrem Antwortschreiben musste die Staatssekretärin nun aber eingestehen, dass der von Ihr in Aussicht gestellte Fahrplan nicht eingehalten werden kann und sich auf 2013 verschiebt“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Groh.
Konkret geht es um die Grunderneuerung und Erhöhung der Lärmschutzwände auf 6 Meter im Bereich der Ausfahrten Karlruhe-Mitte und Karlsruhe-Durlach. Darüber hinaus soll die Errichtung von neuen Lärmschutzwänden entlang der Anschlussstellen Karlsruhe-Mitte bis zum Autobahnkreuz Karlsruhe und die schrittweise Erneuerung des Asphalts im Gesamtbereich vorangetrieben werden.
„Dem Antwortschreiben aus dem MVI ist nun zu entnehmen, dass in einem ersten Schritt, der zeitlich nicht genau terminiert wurde, 2013 zunächst die Lärmschutzwände zwischen Karlsruhe-Mitte und Durlach erneuert sowie ein lärmarmer Straßenbelag aufgetragen werden soll. Die Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden. Für die bauliche Umsetzung wird mit insgesamt sechs Monate zu rechnen sein. Der zweite Bauabschnitt, zwischen Karlsruhe-Mitte und dem Kreuz Karlsruhe wird voraussichtlich erst gegen Ende 2013 angegangen. Hierbei muss, aufgrund der mangelnden Traglast der bestehenden Brücke zunächst eine separate Tragkonstruktion gebaut werden. In einem zweiten Schritt folgt dann die Errichtung der Lärmschutzwand“, so Manfred Groh abschließend.
















