Gesamter städtischer Fuhrpark auf den Prüfstand gestellt

Gesamter städtischer Fuhrpark auf den Prüfstand gestellt. Foto: rk

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Mit einer schrittweisen Erneuerung des städtischen Fuhrparks und einem neuen Fuhrparkmanagement sollen die wirtschaftliche Effizienz und die Umweltverträglichkeit wesentlich gesteigert werden.

Dieser Vorgehensweise stimmte der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen in seiner jüngsten Sitzung (am Donnerstag, 12. Mai 2011) unter Vorsitz von Bürgermeister Klaus Stapf zu.

Der Ausschuss hatte bereits im Vorjahr Vorschlägen der Verwaltung zur Bewertung der vorhandenen Fahrzeuge und der Einführung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen den Weg geebnet, um dadurch mehr Transparenz für die alljährlichen Anschaffungen zu bekommen und einen verbesserten Klimaschutz und weniger Schadstoffausstoß zu erreichen. Die mit der Thematik befasste stadtinterne Projektgruppe wurde bei der Fortschreibung der Grundsätze für die Beschaffung teilweise unterstützt durch die Kölner Unternehmensberatung Leitmann, die den Fuhrpark in ökonomischer Hinsicht überprüfte.

Insgesamt 858 Fahrzeuge zählt der städtische Fuhrpark. Dabei sind alle Fahrzeuge außerhalb der Branddirektion eingerechnet, vom Müllfahrzeug über „normale“ Pkws bis hin zu „Exoten“ wie Leichenwagen, Mopeds und Handkehrmaschinen. Die Experten schlagen ein Konzept vor, mit dem sich bei einer Verjüngung des Fuhrparks und einer teilweisen Reduzierung von Fahrzeugen in den nächsten fünf Jahren Betriebkosteneinsparungen erzielen lassen.

Bei den untersuchten Anschaffungs- und Betriebsformen hat sich im Vergleich mit Leasing und Car-Sharing der Kauf als die günstigste Variante erwiesen. Außerdem wird vorgeschlagen, das Fuhrparkmanagement stärker betriebswirtschaftlich auszurichten.

Neben den im Haushalt eingestellten 2,5 Millionen Euro stehen in diesem Jahr für die Fahrzeugbeschaffung zusätzlich 148.500 Euro aus dem Klimaschutzfonds zur Verfügung. Für die aktuelle Ankaufsliste wurde ein Punktesystem entwickelt, bei dem Wirtschaftlichkeit und das Umweltverhalten bewertet wurden. „Dickster Brocken“ auf der Liste ist dabei die Anschaffung von fünf neuen Müllwagen für rund eine Million Euro.

Daneben stimmte der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen zwei Ersatzbeschaffungen bei der Feuerwehr zu. Rund 700.000 Euro kostet eine neue Drehleiter. 140.000 Euro werden fällig für zwei Kommandowagen einschließlich der feuerwehrtechnischen Ausrüstung, die im Direktionsdienst eingesetzt werden.

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