Wie Tieren in Not helfen

Fledermäuse sollten nur mit Handschuhen angefasst werden. Foto: bluefeeling /pixelio.de

Fledermäuse sollten nur mit Handschuhen angefasst werden. Foto: bluefeeling /pixelio.de

Die städtische Dienststelle Umwelt und Arbeitsschutz (UA) hat Tipps, wie man sich beim Auffinden von Vögeln oder Fledermäusen verhalten soll, die sich vermeintlich oder tatsächlich in Not befinden.

So bedeutete es etwa nicht immer höchste Gefahr für Jungvögel, wenn sie aus ihrem Nest gefallen sind. Bei manchen Arten werden sie dennoch weiterhin von den erwachsenen Tieren gefüttert. UA rät, in so einem Fall erst gewisse Zeit abzuwarten zu beobachten, ob das Alttier zur Versorgung kommt. Die Tiere sollten zunächst lediglich aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich entfernt werden, etwa wenn sie auf befahrenen Straßen liegen. Erwachsenen Tieren sollte grundsätzlich nur geholfen werden, wenn sie ersichtlich verletzt oder krank sind.

Die Dienststelle rät auch dazu, die Tiere möglichst nur mit bissfesten Handschuhen anzufassen, um sich, insbesondere bei Fledermäusen, nicht der Gefahr einer Tollwutübertragung auszusetzen. Weitere Tipps und Ratschläge zum Verhalten beim Auffinden von Tieren in Not gibt es auf der Internetseite des Umweltamts. Auch über die Telefonnummern 0721 / 133-3101 (UA), 0721 / 175-2165 (Koordinationsstelle für Fledermausschutz Nordbaden), 0177 / 6026559 (Wildtierpflegestation am Birkenhof) sowie 0721 / 564221 oder 0178 / 1532733 (Tiertaxi) gibt es Rat und Hilfe. Die Wildtierpflegestation am Birkenhof versorgt kranke Wildtiere, das Tiertaxi übernimmt den Transport zu versorgender Tiere.

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