Frauen sind die besseren Chefs

Christiana Schmitt, Roswitha Henkel und der bisherige Geschäftsführer Carsten de la Porte (v.l.n.r.) lenken zukünftig die Geschicke der Humanitären Botschaft. Foto: Kinz

Christiana Schmitt, Roswitha Henkel und der bisherige Geschäftsführer Carsten de la Porte (v.l.n.r.) lenken zukünftig die Geschicke der Humanitären Botschaft. Foto: Kinz

Neues Führungstrio beim Durlacher Förderverein "Humanitäre Botschaft e.V."

Pünktlich zum Jahreswechsel startet der in Karlsruhe-Durlach beheimatete Förderverein für Kinder mit Behinderung, Humanitäre Botschaft e.V. mit einem neuen Vorstandstrio in die Zukunft. Neben dem bisherigen Geschäftsführer Carsten de la Porte sind zwei aktive Damen neu hinzugekommen, die in Zukunft tatkräftig die Vereinsgeschicke lenken werden. "Nach dem vorzeitigen Ausscheiden der beiden bisherigen Vorstände waren Namen gefragt, die den Verein tatkräftig nach vorne bringen können und unsere Vorreiterposition als Begleiter von Menschen mit Behinderung in Karlsruhe untermauern", so beschreibt de la Porte die Suche nach potenziellen Nachfolgern. Bei der Durlacher Ortschaftsrätin Roswitha Henkel und der therapeutischen Fachkraft für tiergestützte Therapie, Christiana Schmitt stieß man schon bald auf reges Interesse.

Schmitt, die bereits aktives Vereinsmitglied war und die vom Verein angeschafften Birkenhof-Lamas und somit tiergestützte Interventionen betreut wird sich zukünftig noch intensiver als 2. Vorsitzende um konzeptionelle und inhaltliche Schwerpunkte in diesem Bereich der Vereinsarbeit kümmern. "Dies ist ein Thema das wir mit unserem Engagement auf dem Daxlander Birkenhof sowieso schon sehr innovativ belegen hier in der Region und das wollen wir natürlich ausbauen", so Schmitt über ihren zukünftigen Arbeitsschwerpunkt.

An vorderster "Front" steht zukünftig Roswitha Henkel, die die Position der 1. Vorsitzenden übernommen hat. Ihres Zeichens Geschäftsführerin der AG Jugendzahnpflege ist sie von Berufswegen bereits dem Thema aufgeschlossen und kann etliche Erfahrungen aufweisen im Umgang mit Kindern mit Behinderung. Darüber hinaus ist sie durch Ihre Funktion als Durlacher Ortschaftsrätin natürlich auch bestens vertraut mit den kommunalen Zusammenhängen. "Ich verfolge und engagiere mich bereits lange Zeit  für die Humanitäre Botschaft und denke, dass jeder an seinem Platz der Idee und somit der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Karlsruhe zum Vorteil gereichen kann", so Henkel über ihre Ambitionen.

Das Tagesgeschäft obliegt auch weiterhin der Geschäftsführung des Vereins, jedoch war man sich einig, zukünftig noch enger zusammenzuarbeiten und die Synergien die unweigerlich aus dieser Konstellation entstehen, zu nutzen. "Natürlich werden wir die anfallenden Aufgaben verteilen, und es soll sich jeder mit seinen Stärken punktuell dort einbringen, wo man etwas bewirken kann", so der Geschäftsführer Carsten de la Porte über seine neuen "Chefinnen".

Viele neue Projekte sind in der buchstäblichen "Pipeline" und warten darauf realisiert zu werden. So wird neben "Cent hinterm Komma", der Birkenhof-Arbeit und der damit verbundenen tiergestützten Therapie auch das Thema Integration von Menschen mit Behinderung in Sportvereinen großen Raum einnehmen, um hier nur Zwei zu nennen. "Wir sind immer für eine Überraschung gut und man darf gespannt sein was noch alles passieren wird, wenn es darum geht, die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung in Karlsruhe zu verbessern", so de la Porte abschließend.

Humanitäre Botschaft e.V. auf www.durlacher.de

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