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In Karlsruhe wurden auch 2017 alle Luftgrenzwerte eingehalten

Symbolbild „Diesel“. Foto: cg

Foto: cg

Bürgermeister Stapf: Fahrverbote werden bis auf weiteres nicht kommen.

„Fahrverbote werden in Karlsruhe bis auf weiteres nicht kommen“, betont Bürgermeister Klaus Stapf mit Blick auf die derzeitige öffentliche Diskussion nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Zulässigkeit von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge. Denn: Die Karlsruher Luftqualität hat sich positiv entwickelt. Seit dem Jahre 2016 werden alle relevanten Grenzwerte eingehalten – womit Karlsruhe die einzige Großstadt in Baden-Württemberg ohne Wertüberschreitung ist. „Zu verdanken haben dies die Autofahrer auch denen, die den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen, Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen“, ist sich Umweltdezernent Stapf sicher.

Beim Feinstaub wurde zuletzt im Jahre 2006 anlässlich einer großräumigen Inversionswetterlage der Kurzzeitwert überschritten. In den Folgejahren wurde der Feinstaubgrenzwert meist deutlich unterschritten. Anders war dies bei der Stickstoffdioxidbelastung. Der Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter als Jahresmittelwert war an der Mess-Station Reinhold-Frank-Straße bis 2015 regelmäßig überschritten worden, informiert das städtische Umweltamt. Zur Minderung der Belastung habe das Karlsruher Regierungspräsidium einen Luftreinhalteplan für Karlsruhe aufgestellt. Die Karlsruher Umweltzone erlaubt seit 2013 nur noch Fahrzeugen mit grüner Plakette die Befahrung.

Da der Grenzwert für Stickstoffdioxid 2016 und 2017 nur um ein Mikrogramm pro Kubikmeter unterschritten wurde, sei die entspannte Situation in Karlsruhe kein Selbstläufer, so das Umweltamt. Ob die Grenzwerte auch zukünftig eingehalten werden, sei nicht sicher. So könne sich die aktuelle Baustellensituation im Stadtgebiet mit den verkehrlichen Folgen möglicherweise zeitweise begünstigend auf die Reinhold-Frank-Straße auswirken. Insofern begrüßt das Umweltamt die aktuelle Entwicklung zwar, bewertet sie aber hinsichtlich der Dauerhaftigkeit noch zurückhaltend. Angesichts der aktuellen Rechtsprechung sei es jedoch für die Autofahrer eine Erleichterung, dass in Karlsruhe keine Verkehrsbeschränkungen geprüft werden müssen.

Die Umweltfachleute der Stadt sind sich sicher, dass die langjährig praktizierten Maßnahmen in Karlsruhe zur Förderung des ÖPNV und des Radverkehrs ein Grund sind, weshalb sich die Luftqualität verbessert hat. Damit werde deutlich, dass das Karlsruher Verkehrskonzept den richtigen Weg verfolgt. Angesichts der mit 39 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter derzeit nur geringen Unterschreitung des Grenzwerts habe daher nachhaltige Mobilität weiterhin einen hohen Stellenwert und müsse weiter verstärkt und gefördert werden. Hinzu kommt: Neben der schlechten Luftqualität an stark befahrenen Straßen klagen viele Anwohner vor allem über die verkehrliche Lärmbelastung.

Daher, so das Umweltamt, könne der Appell lauten: Auch zukünftig sollten alle auf emissions- und lärmfreundliche Mobilität setzen und möglichst auf das Auto verzichten.

von pia veröffentlicht am 09.03.2018

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