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KVV passt seine Tarife zum 10. Dezember 2017 an

KVV passt seine Tarife zum 11. Dezember 2016 an. Foto: cg

Foto: cg

Kostenloses WLAN für Fahrgäste in Stadtbahnen / Günstiger eTarif für Kurzstrecken.

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) passt zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 seine Tarife an, um nach eigenen Aussagen, auch weiterhin für die Fahrgäste ein qualitativ hochwertiges Leistungsangebot im öffentlichen Nahverkehr in der Region anbieten zu können. Mit der Preiserhöhung um 2,37 Prozent trägt der KVV den gestiegenen Personalkosten durch die Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst und der Teuerungsrate bei Baupreisen für Investitionen in die Bahn-Infrastruktur Rechnung. Der Aufsichtsrat des KVV hat der Anpassung in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt.

Bei den Tarifverhandlungen im April 2016 hatten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf eine Lohnsteigerung von 2,35 Prozent für dieses Jahr verständigt. Auch der Baupreisindex, der bei der Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen, etwa dem barrierefreien Ausbau der Haltestellen im gesamten Verbundgebiet eine Rolle spielt, ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

„Eine Preisanhebung ist keine Maßnahme, für die man Applaus bekommt. Wir müssen hier aber betriebswirtschaftlich verantwortungsbewusst handeln“, bittet KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon bei den Fahrgästen um Verständnis. „Die Tarifanpassung ist notwendig, weil wir unseren Kunden auch zukünftig ein attraktives Nahverkehrsangebot anbieten möchten. Die jetzige Tarifanpassung erfolgt mit viel Augenmaß, viele Tarife bleiben stabil, gerade was die Fahrten für Kinder und Familien betrifft. Wie in den Vorjahren liegen wir mit der Preisanpassung im bundesweiten Durchschnitt vergleichbarer Verkehrsverbünde. Gleichzeitig können sich die Fahrgäste über zahlreiche Verbesserungen freuen“, so Pischon.

So können die Kunden in den Stadtbahnen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft nach sukzessivem Einbau zukünftig via WLAN kostenfrei im Internet surfen. Mit seinen hauseigenen Apps bietet der KVV Smartphone-Nutzern einen Routenplaner, Abfahrtsmonitor mit Echtzeitdaten und Fahrkartenautomat in Einem an. Über die App „ticket2go“ kann über den eTarif ein attraktives und preisgünstiges Kurzstreckenticket für Fahrten im Karlsruher Stadtgebiet gebucht werden. Der Preis hierfür wird nach Luftlinienkilometern, also der kürzesten Entfernung zwischen Start und Ziel der Reise ermittelt. In die App „KVV.mobil“ ist neben dem Fahrradverleih-System „Fächerrad“ von Nextbike nun auch der Car-Sharing-Anbieter „Stadtmobil“ integriert. Spürbare Verbesserungen ergeben sich für die Fahrgäste auch in den Bahnen durch die kontinuierliche Modernisierung der Fahrzeugflotten bei der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft und den Verkehrsbetrieben Karlsruhe sowie durch den immer weiter voranschreitenden barrierefreien Ausbau der Haltestellen im Verbundgebiet.

Keine Preiserhöhung gibt es auch in diesem Jahr bei den Fahrkarten für Kinder in den Waben 1 bis 5. Für die Nutzer der Karte ab 65 – sie ist bei Nachweis des Bezugs von Rentenleistungen bereits ab dem 60. Lebensjahr zu erwerben – ist weiterhin die ganztägige kostenfreie Mitnahme aller eigenen Enkel und/oder Kinder bis einschließlich 14 Jahre möglich. Damit setzt der KVV seine familienfreundliche Tarifgestaltung auch nach dem Fahrplanwechsel im Dezember fort. Auch im Bereich der 4er-Karten ändern sich die Preise im Vergleich zum Vorjahr nur minimal – hier kommt es lediglich zu einer Anpassung der 3- und 4-Waben-Karten. Bei den 4er-Karten für Kinder werden die Preise nicht erhöht.

„Alte“ Einzelfahrkarten, Tageskarten und Übergangskarten behalten Ihre Gültigkeit bis zum 30. Juni 2018. Nach Ablauf dieser Aufbrauchfrist sind diese Tickets nicht mehr gültig und können nicht mehr für die Fahrten mit Bussen und Bahnen genutzt werden. Es besteht aber weiterhin die Möglichkeit, die abgelaufenen Fahrkarten gegen eine Gebühr von zwei Euro in den KVV-Kundenzentren in Baden-Baden, Bruchsal, Ettlingen, Karlsruhe und Rastatt umzutauschen oder erstatten zu lassen.

Die wichtigsten Tarifänderungen zum 10. Dezember 2017 auf einen Blick:

Einzelfahrkarten

Die Preise für Einzelfahrkarten im Stadtgebiet von Karlsruhe und Baden-Baden steigen um zehn Cent und kosten statt 2,40 nun 2,50 Euro. Für kurze Fahrten im Stadtgebiet bietet der KVV seinen Kunden als preisgünstigere Alternative den luftlinienbasierten eTarif an, der mit der „ticket2go“-App gebucht werden kann. Einzeltickets für drei, vier oder Waben kosten ab Dezember jeweils zehn Cent Mehr, bei fünf, sechs und sieben Waben sind es 20 Cent mehr. Bei den Übergangs- und Ergänzungsfahrkarten liegen die Tarife ab Dezember ebenfalls zehn bzw. 20 Cent über dem aktuellen Preisniveau.

4er-Karten

Über stabile Preise können sich Kunden beim Kauf von 4er-Karten freuen. So kostet beispielsweise eine 4er-Karte im Stadtgebiet von Karlsruhe oder Baden-Baden (zwei Waben) weiterhin 9,50 Euro, eine 4er-Karte für fünf Waben kostet auch nach dem 10. Dezember 2017 unverändert 18,20 Euro. Lediglich für den Geltungsbereich von drei Waben steigt der Preis einer Fahrkarte um 20 Cent auf 12,50 Euro bei Erwachsenen. Bei vier Waben kostet das Viererticket 20 Cent mehr und damit 15,40 Euro. Kinder bezahlen wie im Vorjahr keinen Cent mehr.

Tageskarten

Der Preis für die Citykarte wird um zehn Cent angehoben und kostet zukünftig 6,40 statt 6,30 Euro. Die Regio-Karte schlägt zukünftig mit 11,30 Euro zu Buche, statt wie bisher elf Euro. Für die Karte RegioXsolo, die bislang mit 18,10 Euro zu Buche schlägt, müssen KVV-Kunden mit dem Fahrplanwechsel 50 Cent mehr bezahlen. Beim Tagesticket RegioXplus, das Gruppenreisen im KVV-Netz und auf den gesamten Strecken der angrenzenden Verbundpartner (VPE, VGF, VGC sowie ausgewählter Schienenanschlusstrecken) ermöglicht, steigt der Tarif um 30 Cent auf 29,90 Euro.

Kostengünstig und umweltfreundlich sind auch Kunden mit den Tageskarten in der Quattro-Variante unterwegs. Der Preis für die Viertageskarte „City quattro“ (3 Waben) steigt um 40 Cent auf 23,40 Euro. Die Karte „Regio quattro“ (Netz) kostet nun 40,90 Euro.

Monats- und Jahreskarten

Für die übertragbare Umwelt-Monatskarte steigt der Preis je nach Anzahl der benötigten Waben zwischen zwei und 5,50 Euro. Für den Geltungsbereich Baden-Baden oder Karlsruhe (das entspricht jeweils zwei Waben) kostet die Umwelt-Monatskarte statt 59,50 Euro künftig 61,50 Euro. Nutzer einer Umwelt-Jahreskarte oder eines AboFix müssen künftig je nach Preisstufe zwei Euro bzw. drei pro Monat mehr bezahlen.

Die Jahreskarte KombiCard, mit der Fahrgäste umweltfreundlich und kostengünstig die Bahnen und Busse im gesamten Verbundgebiet nutzen können, kostet im Abonnement künftig drei Euro mehr und damit 85,80 Euro pro Monat. Für die KombiCard Partner, bei der Lebenspartner von Inhabern einer KombiCard eine Ermäßigung erhalten, steigt der monatliche Preis von 61,80 Euro auf 64,35 Euro. Die 9-Uhr-Monatskarte mit einem Geltungsbereich für drei Waben verteuert sich um 2,50 Euro und kostet nach dem Fahrplanwechsel dann 50,50 Euro. Wer ab 9 Uhr im gesamten KVV-Netz unterwegs sein möchte, bezahlt zukünftig 73 Euro.

Fahrkarten für Schüler, Auszubildende und Studierende

Die Monatskarten für Schüler, Auszubildende und Studierende bleiben von der Tarifanpassung im Dezember 2017 zunächst ausgenommen. Erst zum 1. September 2018 kommt es hier zu ebenfalls sehr moderaten Preisanpassungen.

Bis dahin bezahlen Schüler für die ScoolCard bei zehn Abbuchungen im Jahr monatlich 47,50 Euro. Für Schüler, die einen Zuschuss vom Stadt- oder Landkreis erhalten, reduziert sich der Preis der Ausbildungs-Monatskarte sowie der ScoolCard entsprechend. Informationen über die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um einen Zuschuss zu bekommen, sind beim Schulträger oder direkt im Schulsekretariat erhältlich.

Bis zum Herbst 2018 kostet das Studi-Ticket 155 Euro, ein Studi-Ticket für den Anschlussbereich 194 Euro. Nutzen können das Ticket Studierende der beteiligten Hochschulen in Baden-Baden, Germersheim, Karlsruhe und Pforzheim.

Die Monatskarte für Azubis kostet je nach Geltungsbereich zwischen 47,50 Euro (2 Waben) und 126,50 Euro (sieben und mehr Waben).

Firmenkarten

Mit Firmenkarten bietet der KVV Unternehmen in der Region die Möglichkeit, ihren Mitarbeiten bei der Fahrt zum Arbeitsplatz eine preisgünstige und umweltfreundliche Alternative zum Auto aufzuzeigen. Nicht nur die lästige Parkplatzsuche entfällt durch die Fahrt mit Bus und Bahn, sondern gleichzeitig profitiert die Umwelt, weil weniger Autos in den staugeplagten Städten unterwegs sind.

Die Firmenkarte ist eine persönliche, rabattierte Jahreskarte. Eine individuelle Wabenanzahl ist bei allen Rabatt-Modellen wählbar. Abhängig davon, ob der Arbeitgeber einen Zuschuss gewährt, kostet die Jahreskarte zwischen fünf und zwölf Prozent weniger als der Tarifpreis.

Weitere Informationen

Nahverkehr auf www.durlacher.de

von kvv veröffentlicht am 10.10.2017

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