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„Außer Spese nix gewese“

Außer Spese nix gewese. Foto: pm

Foto: pm

Auemer Bühn begeistert auch 2017 Publikum mit neuem Mundartstück.

„Außer Spese nix gewese“, so heißt das diesjährige Theaterstück. Am 17. März 2017 feierte die Auemer Bühn im ausverkauftem Sängerheim Premiere und sorgte dafür, dass beim Publikum die Lachtränen flossen. Die Situationskomik und das authentische Spiel brachten das Sängerheim in Aue zum Beben.

Bei den Müllers herrscht Aufbruch-Stimmung, denn alle Familienmitglieder stehen kurz vor einer Reise. Mutter Elvira (Irene Jaudes) will zur Heil-Kur, Tochter Tanja (Melissa Andres/Marieke Zeitler) nebst Freund zur Rucksacktour nach Tibet. Opa Gustav (Erhard Kleyer) hat einen Gutschein für eine 8-tägige Seniorenwallfahrt nach Rom bekommen und Vater Anton (Christian Houtmann/Michael Grau) packt zu einer beruflichen Fortbildung die Tasche. Dummerweise hat er sich kurz vorher ein Bein verstaucht, worauf Mutter Elvira ihre Kur stornieren will.

Gatte Anton setzt aber alle Hebel in Bewegung, dass sämtliche Familienmitglieder verreisen, denn er will die „sturmfreie Zeit“ mit der rassigen Internetdame Natascha (Sabine Zeitler) nutzen! Doch Opa Gustav will nicht verreisen, denn er wartet mit seinem besten Freund Max (Michael Zeitler) auf das „Busenwunder von der Wolga“. Die Vorbereitungen werden jedoch von der naseweisen Nachbarin Berta (Annemarie Hardy) durchkreuzt. Des weiteren stören andauernd der Postbote Martin (Rainer Jaudes), indem er kompromittierende Pakete anliefert und die zum Blumengießen einbestellte Schwiegermutter Frieda (Helga Kärcher) die Szenerie. Als dann noch Elvira vorzeitig von der Kur nach Hause kommt, um sich von dem windigen Heiler Yogi (Philip Houtmann) behandeln zu lassen, ist das Chaos perfekt.

Seit November probte die Theatergruppe des Gesangvereins Aue das Stück von Bernd Gombold in der Bearbeitung von Irene Jaudes. Regie führte Michael Zeitler. Die Flüstertüte/Souffleuse (Petra Houtmann) musste ganz selten in Anspruch genommen werden.

„Die Reaktion vom Publikum,“ so Michael Zeitler, „motiviert uns natürlich ungemein. Wenn wir sehen, dass die Gäste mitgehen und lachen, ist das für uns der aller größte Ansporn.“ Und den hatten die Akteure reichlich am Wochenende, denn selbst die prominenten Gäste, darunter Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Ortsvorsteherin Alexandra Ries, hielten sich vor Lachen den Bauch.

Bis zum Sonntag, 23. April 2017, folgen noch weitere 9 Vorstellungen, die immer am Freitag-, Samstag- und Sonntagabend stattfinden. (Osterfeiertage ausgenommen) Restkarten gibt es bei Schreibwaren Rothweiler bis zum 31. März 2017 und an der Abendkasse.

Weitere Informationen

Auemer Bühn - Mundart-Theater (alle Termine und weitere Infos) auf www.durlacher.de

von pm veröffentlicht am 28.03.2017

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